APRIL 2026

INSEL
RUMBERO‘S & BACHATERO‘S SOCIAL
Samstag / 04. April 2026 / 20 Uhr

*UNSERE APRIL-PARTY*
Wie an (fast) jedem 1. Samstag im Monat!
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EUER Programm:
21 Uhr MEHDI & IVONNE
SALSA WORKSHOP OPEN LEVEL (Offen für alle ab AmV-Tanzniveus!)
22 Uhr PARTYBEGINN!
ACHTUNG: Die Teilnahme am Workshop und an der Party ist für Schüler*innen und Studenten*innen vergünstigt.
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PARTYBEGINN 22 UHR
mit
DJ MEDICUS
DJ VILSON (Resident)
DJ ELITO
DJ Pasqualino
Mit Perkussionist AISSAM EL AFRICANO
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WS + Party: 20 EUR
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PARKPLÄTZE
NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU
Parkplatz P1: Juliusstr. 12, (Über 200 Parkplätze). Parkplatz der Alten Glaserei auf der Nordbahntrasse. Bitte die Juliusstraße bis zum Ende durchfahren und dann rechts auf den Parkplatz abbiegen. Aussteigen, links am Marker Bahnhof an den Blumenkübeln entlang gehen, die Neue Friedrichstraße runter und dann links in die Wiesenstraße. Es sind ca 250 m zum ADA!
Parkplatz P2 (Adresse: Gathe 6), Hier könnt Ihr auf den Parkplätzen der Alten Feuerwache parken. Der Hausmeister weiß Bescheid! (ca 20 m vom ADA)
-> Unabhängig wo ihr parkt, Ladys, bieten wir Euch, wenn ihr unsere Party verlasst, einen Begleitservice zu Eurem Auto hin!

Eine Veranstaltung der Rumbero Dance School.
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www.insel.news/salsa

www.Rumbero-Pasqualino.de

Bild: © Rumbero Dance School


Eintrittspreis
EUR 20.00 <br>Kombiticket Workshop + Party

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INSEL
Benjamin Herman Trio feat. BIGYUKI / The Tokyo Sessions / Release-Tour
INSEL Jazz
Donnerstag / 09. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Benjamin Herman // Alto saxophone
Thomas Pol // Double bass
Jimmi Hueting // Drums / SPD
BIGYUKI // Keys

Der Saxophonist Benjamin Herman ist einer der produktivsten Jazzmusiker seiner Generation in Holland. In den letzten 30 Jahren tourte er um die ganze Welt und veröffentlichte mehr als 50 Alben, sowohl als Solokünstler als auch mit seinem erfolgreichen, groove-orientierten "New Cool Collective". Sein bemerkenswert vielfältiges Schaffen umfasst Straight-Ahead-Jazz, Filmmusik, Punk-Jazz, Afrobeat und Latin-Musik. Als Gastmusiker ist Benjamin auf über 100 Albumproduktionen verschiedener Künstler*innen zu hören, darunter Paul Weller, Candy Dulfer, Benny Sings und C-mon & Kypski. Im Jahr 2024 wurde Benjamin für sein beeindruckendes musikalisches Schaffen mit dem Edison (niederländischer Grammy) Jazz Oeuvre Prize ausgezeichnet.

Inspiriert von Tokios hyper-eklektischer Underground-Musikszene erweitert der Jazz-Saxophonist erneut die Grenzen seiner Diskografie. Mit seinem neuen Projekt "The Tokyo Sessions" schafft Herman zusammen mit Thomas Pol (Kontrabass) und Jimmi Jo Hueting (Schlagzeug) eine Klangwelt, in der akustischer Jazz mit treibender Elektronik und Samples verschmilzt.
"The Tokyo Sessions" wurde 2025 im legendären Studio Dede in Tokio unter der Leitung des Toningenieurs Akihito Yoshikawa aufgenommen. Dafür lud Herman einige der angesehensten Musiker Japans ein, darunter die Noise-Legende Otomo Yoshihide an der Gitarre, den Tenorsaxophonisten Tomoaki Baba und den Trompeter Shinpei Ruike. Auf dem Album sind auch traditionelle japanische Blasinstrumente zu hören, gespielt von Akihito Obama (Shakuhachi) und Ko Ishikawa (Sho).
Zurück in den Niederlanden entwickelte Herman die Aufnahmen aus Tokio zu einem vollwertigen Album. Zusammen mit dem Produzenten Jimmi Jo Hueting liefert er eine Mischung aus Jazz, No Wave und Improvisation. Eine Hommage an Japans facettenreiche Musikkultur, von Underground-Jazzclubs über Anime-Soundtracks bis hin zu japanischer Salonmusik.

Auf der Tournee zum neuen Album wird das Trio vom japanischen Keyboarder BIGYUKI begleitet. Dieser bemerkenswerte Musiker und Produzent ist bekannt für seine futuristische Mischung aus Jazz, Hip-Hop, Soul und elektronischer Musik. Sein Sound ist eine einzigartige Fusion seiner japanischen Wurzeln und der lebendigen New Yorker Szene, in der er lebt und arbeitet. BIGYUKIs unverwechselbarer Sound hat die Aufmerksamkeit von Ikonen wie Mark Guiliana, Meshell Ndegeocello, Marcus Strickland, Q-Tip, Bilal und Talib Kweli auf sich gezogen. Er hat seine Spuren in legendären Produktionen hinterlassen, darunter "We Got It From Here … Thank You 4 Your Service" von A Tribe Called Quest und "4 Your Eyez Only" von J. Cole.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news/jazz/PID/3459/evl/0/CategoryID/2559?CategoryName=Benjamin-Herman-Trio-feat.-BIGYUKI

www.benjaminherman.nl

Bild: © Jonathan Herman


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 9.00 (erm) im Vorverkauf

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Café ADA
Literatur auf der Insel
Gast: Norbert Gstrein
Gastgeber*in: Torsten Krug und Uta Atzpodien
Freitag / 10. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)
Eintritt: 12/6 (VVK inkl. gebühren) und 14/8 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

"Die Welt würde nie mehr so unschuldig sein, wie sie einmal gewesen war, das Jahrhundert nie mehr so jung wie vor dem Krieg." Norbert Gstrein schenkt uns mit seinem neuen Roman "Im ersten Licht" ein ganzes Menschenleben, die "Geschichte eines Jahrhunderts, dessen Lehren in unserer Gegenwart verblassen – ein neuer Meilenstein der Antikriegsliteratur", so Jan Drees im Deutschlandfunk. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben.
Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich "Im ersten Licht" dieser großen Frage der Gegenwart.
Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Bei Hanser erschienen u.a. die Romane »Die kommenden Jahre« (2018), »Als ich jung war« (2019), »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, sowie »Vier Tage, drei Nächte« (2022) und »Mehr als nur ein Fremder« (2023).
Mit seinem Roman "Im ersten Licht" ist Gstrein für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Ob er ihn bekommen haben wird, wenn wir uns sehen? Wir freuen uns auf einen großen Autor und stellen uns einem "Jahrhundertroman von brutaler Eleganz" (Christoph Schröder, Die Zeit).

"Ada" ist türkisch und heißt "Insel".
Die Gäste bei "Literatur auf der Insel" sind namhafte Autor*innen aus dem In- und Ausland. Sie lesen aus ihren Büchern, erzählen von ihrem Schaffen, bringen fremde Texte und Musik mit, die ihnen wichtig sind. Nach einer Pause können Themen des Abends vertieft werden durch Fotos, Musik, einen Film oder im freien Gespräch.
Gastgeber sind der Theaterregisseur und Autor Torsten Krug und die freie Dramaturgin Dr. Uta Atzpodien. Mentor der Veranstaltung ist der Wuppertaler Schriftsteller und ehemalige Verlagsleiter Hermann Schulz.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/literatur/PID/2058/CategoryID/2556?CategoryName=10.-April-2026-Norbert-Gstrein

Bild: © Isolde Ohlbaum


Eintrittspreis
EUR 14.00 / 8.00 (erm) <br>EUR 12.00 / 6.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Tsombanis4 / Essentials
INSEL Jazz
Samstag / 11. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebürhen) und 16/9 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Anna Tsombanis / tenorsax & composition
Beate Wiesinger / double bass
Andreas Waelti / double bass
Herbert Pirker / drums

"Essentials" heißt das zweite Album der gefeierten Wahlwiener Tenorsaxophonistin Anna Tsombanis, die sich bereits mehrfach als Liebhaberin der tiefen Töne geoutet hat. Mit ihrem brandneuen Projekt TSOMBANIS4 und dessen außergewöhnlicher Besetzung sorgt sie für Furore. Denn was ist besser als ein Kontrabass? Zwei Kontrabässe! Dafür holt sie sich neben dem Schweizer Bassisten Andreas Waelti noch die Österreichische Bassistin Beate Wiesinger hinzu. Zwei Kontrabass-Sounds, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, getragen durch das energetische Spiel von Herbert Pirker am Schlagzeug und abgerundet durch den vollen und warmen Tenorsound von Anna Tsombanis, ergeben ein genussvolles Hörerlebnis der ganz besonderen Art. Die Kompositionen der Saxophonistin bewegen sich von sanften meditativen Klängen bis hin zu wilden freien Passagen. Das Endprodukt ist eine explosive Mischung aus spontaner Kommunikation und energiegeladenem Spiel, in der die Wurzeln des traditionellen Jazz noch immer zu hören sind.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news/jazz/category/tsombanis4

www.unitrecords.com/artists/tsombanis4/

Bild: © Julia Freytag


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Klangkosmos NRW / Nisbet Sedrayeva Ensemble (Aserbaidschan)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 16. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK) und 15/5 (AK)

Betörender klassischer Mugham Gesang

Das Ensemble um die aufstrebende weibliche Stimme Nisbet Sədrayeva widmet sich dem klassischen aserbaidschanischen Mugham.
Der Mugham Stil spiegelt verschiedene Epochen der Geschichte des Kaukasuslandes am Schwarzen Meer und seine Kontakte mit Persern, Armeniern, Georgiern und anderen Turk-Völkern wider. So lassen sich stilistische Gemeinsamkeiten mit dem irakischen Maqam, dem persischen Radif und den türkischen Makams erkennen. Mugham gehört zu den modalen Stilen: ein Modus ist eine Tonskala, die durch ihre spezifischen Mikrointervalle eine bestimmte gefühlsmäßige Tönung besitzt. Ziel eines Mugham-Musikers ist es, diesen Modus möglichst ideenreich und virtuos auszugestalten, in stetigem und unaufhörlichem Fluss. Der Sänger oder die Sängerin wird von Musikern begleitet, die traditionell Instrumente wie die Langhalslaute Tar, die viersaitige Stachelfiedel Kamancha, die Rahmentrommel Daf oder die zylindrische Trommel Nagara spielen. Mugham kann nicht in einer festen Form notiert werden, sondern die jeweiligen Versionen werden von Meistern überliefert, die ihre Schüler und Schülerinnen in der Kunst der Interpretation und Improvisation ausbilden. Und obwohl Mugham heute eine klassisch akademische Kunst ist, greift es auf beliebte Melodien von Barden, volksmusikalische Tanzrhythmen und besondere Spieltechniken zurück, sodass Mugham heute zu den populären Musikformen im Land gehört.
Ursprünglich wurde Mugham hauptsächlich zu weltlichen Anlässen wie Hochzeiten und bei Salons von Musikliebhabern in privatem Rahmen gespielt, wie auch als spirituellen Form von Sufi-Orden gepflegt.
Die klassischen Mugams werden in drei Gruppen unterteilt: instrumentale Mugams, vokal-instrumentale Mugams und rhythmische Mugams.
Im Jahr 2008 nahm die UNESCO das aserbaidschanische Mugam auf die Internationale Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit und 2012 der kunsthandwerkliche Instrumentenbau und die Aufführungspraxis der Langhalslaute Tar.

Nisbet Sedrayeva wurde 1998 in der Region Shamakhi geboren, zog als Kind mit ihrer Familie in die Hauptstadt Baku, wo sie an der 33. Shusha-Kindermusikschule von Sevinc Sarayeva ausgebildet wurde. Von 2009 bis 2015 studierte sie an der Bülbül-Musikschule als Schülerin von Fehruz Səxavət und dem Volkskünstler Ağaxan Abdullayev. Ihren ersten Musikwettbewerb gewann sie 2010, als sie beim "Kainat" Internationalen Kinder-Mugham-Festival den 1. Platz für die Interpretation des Perkussions-Mugham "Heyratı" belegte. Weitere Preise bei anderen Wettbewerben folgten. Von 2015 bis 2020 studierte sie am Aserbaidschanischen Staatskonservatorium unter der Leitung des international berühmten Meistermusikers Arif Babayev. 2017 begann sie, als Solistin im Staatsfernsehen aufzutreten. Nisbet Sədrayeva gewann 2018 den 1. Platz beim Internationalen Mugham-Festival und gab im selben Jahr im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts zwischen dem Kulturkanal des staatlischen TV und dem Internationalen Mugham-Zentrum in Baku ein umjubeltes Solokonzert, was ihr zahlreiche Einladungen einbrachte. Es folgte 2019 eine internationale Tournee durch die Türkei, Belgien, Deutschland, Litauen, Norwegen, Finnland, Frankreich, Italien, die Schweiz, Polen, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan. Im selben Jahr begann sie als Solistin am International Mugham Center zu arbeiten. 2023 trat sie beim Bydgoszcz Music Festival in Polen auf, erhielt eine Goldmedaille als Anerkennung für ihren Auftritt beim 30-jährigen Jubiläumskonzert von TURKSOY, das in Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan aufgeführt wurde. 2024 sang sie bei einer UN Konferenz in Genf in Schweiz.

Muslimov Rustam wurde 1984 in Baku geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung von 1999 bis 2003 an der Asaf Zeynalli Music Technical School. Von 2003 bis 2017 studierte er Tar am Nationalen Konservatorium von Aserbaidschan, das er mit einem Master of Arts abschloss. Seit 2007 arbeitet er auch selbst als Lehrer am Nationalen Konservatorium. Seit 2001 ist er Konzertmeister und Tar Solist des Ahmed Bakikhanov Folk Instruments Ensemble des staatlichen TV. Darüber hinaus hat er in den letzten 20 Jahren an zahlreichen Veranstaltungen und großen Musikprojekten im Land teilgenommen, war international auf Tournee in den USA, der Türkei, Russland, Italien, Polen, Usbekistan, Tadschikistan und anderen Ländern. Von 2019 bis 2022 arbeitete er als Ensembleleiter beim Fernseh-Mugham-Wettbewerb, der von der Heydar Aliyev Foundation organisiert wurde.

Der Kamancha Musiker Elnur Salahov wurde 1990 in Baku geboren. Ab 2000 lernte er an der Musikschule Nr. 10 in Mashtaga und spezialisierte sich auf die Kamancha und nahm bereits an zahlreichen Festivals und Wettbewerben teil. 2006 setzte er seine Ausbildung auf der Kamanche am Asaf Zeynally Music College fort, das er 2010 mit Auszeichnung abschloss. 2020 begann er ein Studium. Seit 2006 ist er Mitglied des Volksmusikensembles „Ahmad Bakikhanov“ unter Leitung von Prof. Möhlət Müslümov. Seit 2011 arbeitet er an Musikschulen als Musikpädagoge. 2020 begann er ein Studium der Kamanche am Staatskonservatorium, das er 2024 abschloss. Er tritt regelmässig bei Festivals, TV-Mugham-Wettbewerben und bei Konzerten im Land wie international auf.

Siyavush Karimov wurde 1995 geboren. Von 2009 bis 2014 begann er seine musikalische Ausbildung als klassischer Schlagzeuger an der G. Garayev Musikschule. Von 2013 bis 2018 studierte er dann Perkussion in der Folk Musik Abteilung an der staatlichen University of Culture and Art in Baku. Seit 2022 ist er Konzertmeister und Lehrer für Perkussion am Nationalen Konservatorium. Er tritt regelmässig bei Konzerten und im TV im Land auf.
Das Nisbet Sədrayeva Ensemble kommt nun in dieser klassischen Besetzung in den Klangkosmos NRW.

Nisbet Sadrayeva – Gesang
Rustam Muslumov – Tar
Elnur Salahov – Kamancha
Siyavush Karimov – Nagara

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/schwebeklang/category/nisbet-sedrayeva-ensemble-aserbaidschan

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Ensemble


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 17. April 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/kulturgarten

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
MEIN KAMPF / Eine Farce von George Tabori
INSEL Schauspiel / Interkulturelles Theaterprojekt
Samstag / 18. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)

"Was passiert, wenn man Hitler seinen einzigen Wintermantel leiht?"

MEIN KAMPF
Eine Farce von George Tabori
Übersetzung: Ursula Grützmacher-Tabori

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts.
Ein junger Mann kommt mit großen Träumen – und leerem Magen.
Er will Künstler werden – und wird abgelehnt …
Im Obdachlosenasyl trifft er den jüdischen Buchverkäufer Shlomo Herzl, einen warmherzigen, wortgewandten Träumer. Herzl nimmt den unbeholfenen Neuankömmling an die Hand, prägt sein Auftreten, vermittelt ihm rhetorische Tricks – und leiht ihm seinen einzigen Wintermantel, eine Fürsorge von Fremden, die er so nicht kannte.
Doch aus gut gemeinter Hilfe wächst etwas völlig anderes: Ein naiver Künstler wird zum Demagogen, ein Manuskript wird zur Waffe, und selbst kleinste Gesten entfalten fatale Folgen.
Mit schwarzem Humor, grotesken Momenten und überraschender Ironie zeigt Tabori, wie Menschen einander beeinflussen – und wie kleinste Handlungen große Wirkungen entfalten können. Man lacht über die Absurdität – und im nächsten Moment stockt einem der Atem.
Ein bitterkomisches, unterhaltendes Stück über Ideologie, Manipulation und menschliche Einflüsse – so aktuell wie nie.

Kreative Leitung / Regie // Müge Yavas
Shlomo Herzl // Tobias Schaaf
Lobkowitz // Vincent Brummer
Gretchen // Samira-Yasmin Mwasajone
Frau Tod // Philipp Michael Schlöter
Hitler // Jonas Biber
Technik // Jerome Küster

Eine Veranstaltung des Ensembles in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/schauspiel/category/mein-kampf-eine-farce-von-george-tabori

Bild: © Ensemble


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Haubentaucher (Uraufführung)
Eine Farce von und mit Hans Werner Otto
INSEL Schauspiel
Sonntag / 19. April 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Mit
Hans Werner Otto, Barbara Jansen, Bénédicte Billiet, Tina Rudersdorf, Stefan Otto und Wolfgang Suchner.

"Im Frisörsalon gerate ich bekanntlich schnell in ein ganz privates Gespräch. Bei kaum einem Dienst wird vom Leistenden so viel Redeanteil erwartet. Ich gehe nicht nur hin, um mir die Haare schneiden zu lassen – zumal ich kaum noch welche habe –, nein, ich möchte auch gleich noch unterhalten werden. Und ich weiß ja: Frisörin und Frisör verstehen sich darauf, sie haben sich mit den Jahren im Beruf die Fähigkeit erarbeitet, zu jedem Thema etwas beizusteuern, über alles und jeden zu reden – über Alltagsfreuden, Schönheit und Eitelkeit genauso wie über die Krisen der Gegenwart. Wie in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, als die Lyriker des Barocks die Endlichkeit von Wohlstand, Glück und Leben besangen, so wird auch heute immer mehr über unsere Vergänglichkeit gesprochen – also über Gott und die Welt. Und oft stehen mir die Haare zu Berge."

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/schauspiel/category/haubentaucher-eine-farce-von-hans-werner-otto

Bild: © Johannes Vermeer / Collage: Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Spielplatz
Tanz- und Musikjam
Montag / 20. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt frei!

Opener-Ensemble:
duo micans & Sophia Otto
Sophia Oertel (Violine)
Lydia Stettinius (Violine)
Sophia Otto (Tanz)

Kuratiert von Sophia Otto.
Licht und Ton: Julio Escobar

Ein Raum, offen für alle und alles, was im Moment entsteht: Auf dem INSEL Spielplatz treffen Musik und Tanz aufeinander - was gespielt wird und wer spielt, entscheidet der Zufall!
Tänzer*innen, Musiker*innen, professionell oder im Herzen: wir laden euch ein, auf unserem Spielplatz Klänge durch den Raum und Körper zu bewegen und selbst Teil der Vorstellung zu werden. In einem jedes Mal mit neuem Spielzeug vorbereiteten Bühnenraum begegnet ihr euch bei spontanen "Blinddates", die ausgelost werden, vor Publikum und bespielt gemeinsam die INSEL, findet zusammen einen Anfang, ein Ende und alles, was dazwischen entstehen kann.
Bringt eure Instrumente, eure Körper und eure Stimme mit, werft euren Namen in den Hut und probiert euch in neuen spontanen Konstellationen aus. Flügel, Drumset, auf Wunsch auch ein Gitarren- und Bassamp stehen zur Verfügung. Schreibt uns gerne an sophia.otto@insel.news.
Ein Raum für Improvisation, Bewegung, Klang und Begegnung, live in Szene gesetzt durch Licht und euch selbst.

Wer "nur" zuschauen und -hören und nicht in den Sandkasten möchte, ist als Spielplatzgast ebenso herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!

Das 2020 in Wuppertal gegründete duo micans vereint das Interesse für alte, neue und improvisierte Musik und das Erschaffen kreativer Experimentier- und Freiräume. Aus dem Kontext des klassischen Musikstudiums kommend, entwickeln die beiden Violinistinnen Sophia Oertel und Lydia Stettinius interdisziplinäre und neue Konzertformate. Beide Musikerinnen absolvier(t)en Bachelor- und Masterstudiengänge in klassischer und Barockgeige an Musikhochschulen in Köln, Wuppertal und Zürich. Das Duo spielte unter anderem im Mendelssohn-Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal, bei "Musik auf dem Cronenberg" oder bei der "Klassik Fusion Lounge" in Haan. In eigenen Projekten arbeitet es immer wieder mit interssanten Künstlerpersönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Bei "Gegenüber" (2023) mit dem Sprecher Olaf Reitz, bei "Fugitivités" (2023/24) mit der Tänzerin Sophia Otto und der Pianistin Lisa Eisner-Smirnova oder bei "Glassworks" (2024/25) mit der Percussionistin Salome Amend und der Lichttechnikerin Chiara Krogull.

Sophia Otto studierte zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste, Essen, und arbeitet seit 2018 als freiberufliche Tänzerin, Performerin und Choreographin.
Interdisziplinäre Projekte im Austausch zwischen Tanz und Musik sind von Anfang an wichtiger Bestandteil Sophias Arbeit; so ist sie seit 2019 Mitglied des Barockmusik- und Tanzensembles Europa Danzante, choreographierte 2020 gemeinsam mit Bénédicte Billiet für das Freispielformat der Jungen Deutschen Philharmonie, tanzte als Gasttänzerin für das Neue Musik Ensemble uBu und konzipierte in unterschiedlichen Konstellationen Musik-und-Tanz-Improvisations-Performances mit den Musiker:innen Klaus Harms, Tanja Kreiskott, André Füsser, Uli Johannes Kieckbusch und Günther Baby Sommer.
Gemeinsam mit dem duo micans entwickelte sie das choreographierte Konzert "Fugitivités" und tanzte im Musikvideo zu Carolin Pooks Komposition "walk. Run. Jump. Fly. See"

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/performance/PID/2148/ev/1/CategoryID/2603?CategoryName=Spielplatz-Tanz-und-Musikjam-20.04.2026

Bild: © Ensemble


Eintritt kostenlos


INSEL
Matthias Schwengler / Soulcrane feat. Laurent Derache
Insel Jazz / WDR Konzertaufzeichnung
Freitag / 24. April 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Matthias Schwengler – Trompete
Laurent Derache - Akkordeon
Reza Askari – Bass
Philipp Brämswig – Gitarre

Als einer der vielseitigsten europäischen Trompeter hat Matthias Schwengler in den letzten Jahren seinen eigenen unverwechselbaren Sound entwickelt. Stets auf der Suche nach neuen Klängen verbindet er Jazz mit Stilen aus dem Balkan, arabischen Ländern, Lateinamerika und anderer Weltmusik, was seinem Spiel eine einzigartige und globale Note verleiht. Die beeindruckende Dynamik und sein außergewöhnliches Soundspektrum machen ihn zu einem Ausnahmetalent in der hiesigen Musikszene.
In seiner seit 2015 bestehenden Band Soulcrane hat er den für ihn typischen kammermusikalischen, dunklen Sound entwickelt. Im 10. Jahr seit der Gründung hat die Band den Ausnahmeakkordeonisten Laurent Derache aus Paris zu Gast. Er trägt wesentlich zur intimen Atmosphäre bei und wechselt geschickt zwischen gefühlvollen Balladen und harmonisch komplexen Stücken. Obwohl das Quartett in seiner Instrumentierung minimalistisch ist, erzeugt es eine Fülle an Klanglandschaften und Emotionen, die sowohl Jazzliebhaber als auch Neulinge begeistern. Die Kombination aus der warmen, nuancierten Trompete, den einfühlsamen Klängen des Akkordeons, den pulsierenden Basslinien und den einfallsreichen Gitarrenklängen verleiht der Musik von Soulcrane eine einzigartige, virtuose und kreative Klangpalette.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news/jazz/PID/3459/evl/0/CategoryID/2563?CategoryName=Matthias-Schwengler-feat.-Laurent-Derach

Bild: © Lukas Diller


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
KonterEnergie Boleos
INSEL Workshop mit Isabella & Iwan
Samstag / 25. April 2026 / 18:45 Uhr bis 20:45 Uhr
Kosten: 30 € pro Person

Das Bein antwortet.
Auf einen Impuls, eine Richtungsumkehr, einen Atemzug.
Gegenenergie – und dann: Freiheit.
Wir erforschen das Prinzip hinter dem Boleo – organisch, musikalisch, von innen heraus.
mit Isabella & Iwan · elonga zeitgenössischer tango

Anmeldung über: tangoclub@insel.news

Eine Veranstaltung der Elonga zeitgenössische Tango Schule - Isabella & Iwan.
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www.insel.news/tangoclub/category/workshop-milonga-isabella-iwan-april-2026

Bild: © Iwan &amp; Isabella

INSEL
INSEL Tango Club Elonga & Visuals
TDJ Isabella & Iwan // Visuals / Zara Gayk
INSEL Tango
Samstag / 25. April 2026 / 21:00 Uhr
Eintritt: 10 (VVK inkl. Gebühren und AK)

Unter dem Motto "Alle Farben des Tango" laden Isabella & Iwan zu Ihrem INSEL Tango Club mit einer Musikauswahl von klassischen Tangos und dem Schwerpunkt auf Elektro-Tango, Tango Nuevo und Non-Tango Stücken ein.
Die vielfältige Musikauswahl garantiert eine abwechslungsreiche Tangonacht für alle Kennerinnen und Genießer. Für alle Tanzniveaus bietet die Nacht einen wunderbaren Klangkosmos für das Tanzerlebnis auf der INSEL.

Begleitet wird der Abend wieder mit den künstlerischen Visuals von Zara Gayk auf den großen Video-Leinwänden der INSEL.

Vorher findet ein zweistündiger Workshop mit jeweils eigenen Themen statt. Alle Informationen finden sich immer rechtzeitig auf der Seite im INSEL Programm.

Eine Veranstaltung der Elonga Tanzschule in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/tangoclub/category/workshop-milonga-isabella-iwan-april-2026#milonga

Bild: © Iwan Harlan


Eintrittspreis
EUR 10.00

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INSEL
Unzensiert: Briefe aus dem Iran
Künstler und Künstlerinnen unter dem Mullah-Regime
INSEL Lesung und Gespräch
Sonntag / 26. April 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Der deutsch-iranische Künstler Mehrdad Zaeri im Gespräch mit Torsten Krug. Es liest Julia Wolff.

"Worte helfen nicht. Und doch sind sie alles, was wir haben. Sie formen Handlungen. Und manchmal richten diese Handlungen sich gegen uns – wie Flugkörper aus Sprache, geschossen in den Nachthimmel.“

Die blutig niedergeschlagenen Aufstände der Menschen im Iran liegen schon wieder einige Wochen zurück. Doch die Repressionen in diesem „Gottesstaat“ halten weiter an. Aktuell überschlagen sich die Ereignisse, und diese Veranstaltung bekommt jeden Tag einen neuen, keinesfalls weniger Sinn. Auch zu leiden haben unter der Unfreiheit des Mullah-Regimes Schriftstellerinnen, Filmemacher und andere Künstlerinnen. Was das bedeutet, thematisiert der Deutsch-Iraner Mehrdad Zaeri am 26. April in Wuppertal im Gespräch mit dem Autor und Regisseur Torsten Krug. Die Schauspielerin Julia Wolff liest aus unzensierten, bislang unveröffentlichten Briefen einer persischen Autorin an Mehrdad Zaeri, der ihre eindrucksvollen Texte übersetzt hat:
„Meine iranische Freundin ist Autorin und Journalistin. Da sie seit Jahren nicht mehr als schreibende Frau öffentlich arbeiten darf, schreibt sie im Hintergrund Drehbücher für Filme und produziert eine eigene Podcast-Reihe. Wir sind uns in der ‚echten Welt‘ nie begegnet. Seit etwa zehn Jahren schreibt sie mir aus ihrem alltäglichen Leben. Sie lässt mich so das innere wie äußere Leben einer jungen Frau im heutigen urbanen Tehran verstehen. Ich selbst, wohnhaft im demokratischen Deutschland, in Mannheim, bin Buchillustrator, Geschichtenerzähler und Street-Art-Künstler. Gemeinsam mit meiner Frau Christina Laube realisiere ich seit 2016 unter dem Namen DUO SOURATI (persische Bedeutung: Altrosa) großformatige Zeichnungen auf Hausfassaden.“

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für die iranische Autorin gebeten.

Eine Veranstaltung der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/literatur/category/unzensiert-briefe-aus-dem-iran

www.else-lasker-schueler-gesellschaft.de

Bild: © Mehrdad Zaeri


Eintritt kostenlos


INSEL
Konzert & Tanz in den Mai mit "Lou Canova" & DJs "Pank & Frei"
INSEL Hopping / Konzert & Party
Donnerstag / 30. April 2026 / 21 Uhr (Einlass: 20 Uhr)
Eintritt Konzert & Party: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Eintritt nur Party: 10 (AK)

Marko Adam-Latour // voc / perc
Rosa Latour // voc / sax
Matthias Kurzhals // sax
Matthias Wittler // sax
Matthias Klotz // tp
Christoph Schaaf // keys
Jürgen Arrenberg // git
Alex Wieczorek // bs
Eddi Lewald // dr

»Lou Canova« spielen souful music von den 60ern bis in die Gegenwart. Seit 25 Jahren tourt die neunköpfige Band um die beiden Leadsänger Marko Adam und Rosa Latour quer durch die Republik und hat sich dabei ihren Ruf als "erstklassige Partymacher" (Westfälische Rundschau) erspielt. Sie hat zahlreiche hochkarätige Auftritte absolviert, in namhaften Clubs wie dem Bahnhof Langendreer in Bochum, dem Pumpwerk Wilhelmshaven oder dem Cabaret Queue in Dortmund, auf großen Open-Air-Veranstaltungen wie dem Lichterfest im Dortmunder Westfalenpark, dem Eurocity- und Hafenfest in Münster und auf Festivals sowie Galaauftritte wie die Lebenshaus-Gala mit Götz Alsmann im Congresssaal der Halle Münsterland. Ihr Repertoire umfasst Songs von Soullegenden wie Stevie Wonder oder Aretha Franklin, modern soul und R&B von Alicia Keys oder Gregory Porter.

Im Anschluss geht die Party weiter: Mit dem DJ-Paar "Pank & Frei" (Iris Panknin und Marius Frei) tanzen wir in den Mai!

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/konzert/category/konzert-tanz-in-den-mai-mit-lou-canova

Bild: © Ensemble / Montage: Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf <br>Kombiticket Konzert &amp; Party!

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MAI 2026

INSEL
RUMBERO‘S & BACHATERO‘S SOCIAL
Samstag / 02. Mai 2026 / 20 Uhr

*UNSERE MAI-PARTY*
Wie an (fast) jedem 1. Samstag im Monat!
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EUER Programm:
20 Uhr Salsa- & Bachata-Schnupperkurs für Einsteiger*innen und Anfänger*innen mit Pasqualino
21 Uhr DENIS & SARINA
BACHATA WORKSHOP OPEN LEVEL (Offen für alle ab AmV-Tanzniveus!)
22 Uhr PARTYBEGINN!
ACHTUNG: Die Teilnahme am Workshop und an der Party ist für Schüler*innen und Student*innen vergünstigt.
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PARTYBEGINN 22 UHR
mit
DJ SEBASTIANO
DJ VILSON (Resident)
DJ ELITO
DJ Pasqualino
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WS + Party: 20 EUR
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PARKPLÄTZE
NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU
Parkplatz P1: Juliusstr. 12, (Über 200 Parkplätze). Parkplatz der Alten Glaserei auf der Nordbahntrasse. Bitte die Juliusstraße bis zum Ende durchfahren und dann rechts auf den Parkplatz abbiegen. Aussteigen, links am Marker Bahnhof an den Blumenkübeln entlang gehen, die Neue Friedrichstraße runter und dann links in die Wiesenstraße. Es sind ca 250 m zum ADA!
Parkplatz P2 (Adresse: Gathe 6), Hier könnt Ihr auf den Parkplätzen der Alten Feuerwache parken. Der Hausmeister weiß Bescheid! (ca 20 m vom ADA)
-> Unabhängig wo ihr parkt, Ladys, bieten wir Euch, wenn ihr unsere Party verlasst, einen Begleitservice zu Eurem Auto hin!

Eine Veranstaltung der Rumbero Dance School.
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www.insel.news/salsa

www.Rumbero-Pasqualino.de

Bild: © Rumbero Dance School


Eintrittspreis
EUR 20.00 <br>Kombiticket Workshop + Party

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INSEL
SoundSwitch: Ein interaktives Improvisationskonzert im Lampenlicht
INSEL Performance
Sonntag / 03. Mai 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)

Sophia Oertel / Violine
Corentin Bezençon / Violoncello
Sira Pellicer Faus / Saxophone
Julio Ernesto Escobar Mellado / Lichtdesign

In SoundSwitch wird das Licht zum zentralen Spielpartner der Musiker*innen. Wann erklingt Musik – wann verstummt sie? Wer bestimmt den Moment? Ein Improvisationskonzert voller Interaktion und leuchtender Impulse.
Mit SoundSwitch lädt das Bagatelli Trio – Sophia Oertel (Violine), Sira Pellicer (Saxophon) und Corentin Bezençon (Violoncello) zu einem immersiven Improvisationskonzert ein, bei dem das Publikum Teil des musikalischen Geschehens wird. Drei steuerbare Scheinwerfer ermöglichen es den Zuhörer*innen, aktiv in die Musik einzugreifen und auf die Stimmung im Raum einzuwirken. So entsteht aus Klang, Licht und gemeinsamer Interaktion ein einmaliges, nicht reproduzierbares Erlebnis.

BAGATELLI TRIO
Das Bagatelli Trio entstand an der Zürcher Hochschule der Künste im Rahmen der ImproPool-Kurse von Lucas Niggli und erforscht seit 2023 die Möglichkeiten der improvisierten Musik für diese Besetzung. Seinen ersten Auftritt hatte das Trio bei der Langen Nacht 2024 mit dem Projekt "BagatellRelikte", einer Reihe von improvisierten Trio- und Duostücken in Form von Bagatellen. Es folgten weitere Konzerte in der Werkstatt für Improvisierte Musik Zürich (WIM), Raum 236 und erneut bei der Langen Nacht 2025, bei der SoundSwitch Premiere feierte.

Sophia Oertel (geb. 1997, Deutschland) ist als Violinistin in verschiedenen musikalischen Bereichen zu Hause und versucht stets ihr künstlerisches Portfolio zu erweitern. Ihre musikalische Laufbahn begann in Dresden und führte sie über die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Royal Danish Academy of Music nach Zürich an die ZHdK, wo sie 2025 erfolgreich ihren Master abschloss. Seit Mitte 2025 ist Sophia Mitglied des Folkwang Kammerorchesters Essen. Neben ihrem Standbein als Orchestermusikerin widmet sie sich mit viel Freude der Aufführung zeitgenössischer und improvisierter Musik und dem Konzipieren eigener innovativer Konzertformate – z.B. mit ihrem Violinduo duo micans (Wuppertal).

Corentin Bezençon (geb. 2003, Schweiz) ist Cellist und hat im Juni 2025 seinen Bachelor an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Martina Schucan abgeschlossen. Immer mehr spezialisiert er sich auf die Kammermusik sowie die improvisierte Musik. Er nahm schon mehrmals am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teil und konnte dort sowohl solo als auch in Kammermusikformationen höhere Preise gewinnen.

Sira Pellicer (geb. 2000, Spanien) ist eine spanische Saxophonistin, die sich auf klassische und zeitgenössische Musik spezialisiert hat. Sie wurde mit internationalen Preisen wie dem Kiefer Hablitzel Musik Göhner Preis, dem Peregrinos Musicales Award oder La Caixa Fellowships Abroad ausgezeichnet. Sie arbeitet auch im Bereich der Kammermusik, insbesondere als Saxophonquartett mit dem Lítore Quartett, fördert neue Musik und erkundet neue Konzertformate.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.sirapellicer.com

Bild: © ZHdK, Johannes Dietschi


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Spielplatz
Tanz- und Musikjam
Montag / 04. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt frei!

Opener-Ensemble:
Joy Kammin (Tanz)
Celine Kammin (Gesang)
Uli Johannes Kieckbusch (Klavier)

Kuratiert von Sophia Otto.
Licht und Ton: Julio Escobar

Ein Raum, offen für alle und alles, was im Moment entsteht: Auf dem INSEL Spielplatz treffen Musik und Tanz aufeinander - was gespielt wird und wer spielt, entscheidet der Zufall!
Tänzer*innen, Musiker*innen, professionell oder im Herzen: wir laden euch ein, auf unserem Spielplatz Klänge durch den Raum und Körper zu bewegen und selbst Teil der Vorstellung zu werden. In einem jedes Mal mit neuem Spielzeug vorbereiteten Bühnenraum begegnet ihr euch bei spontanen "Blinddates", die ausgelost werden, vor Publikum und bespielt gemeinsam die INSEL, findet zusammen einen Anfang, ein Ende und alles, was dazwischen entstehen kann.
Bringt eure Instrumente, eure Körper und eure Stimme mit, werft euren Namen in den Hut und probiert euch in neuen spontanen Konstellationen aus. Flügel, Drumset, auf Wunsch auch ein Gitarren- und Bassamp stehen zur Verfügung. Schreibt uns gerne an sophia.otto@insel.news.
Ein Raum für Improvisation, Bewegung, Klang und Begegnung, live in Szene gesetzt durch Licht und euch selbst.

Wer "nur" zuschauen und -hören und nicht in den Sandkasten möchte, ist als Spielplatzgast ebenso herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Ensemble


Eintritt kostenlos


INSEL
Pablo Held Trio & Alexandra Ridout
INSEL Jazz
Donnerstag / 07. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Pablo Held / piano
Robert Landfermann / bass
Jonas Burgwinkel / drums
Alexandra Ridout / trumpet

Seit zwei Jahrzehnten prägt das Pablo Held Trio – mit Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel – die europäische Jazzszene. Das Trio ist bekannt für intuitive Interaktion und unerschrockene Spielfreude. Ihre Konzerte sind voller Überraschungen, stets im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation. Publikum, Fachpresse und Jazzgrößen sind gleichermaßen fasziniert. Ralph Towner sieht in ihnen "ein wegweisendes Beispiel für die Weiterentwicklung des Klaviertrios im Jazz", während John Scofield sie als "eine der großartigen Bands unserer Zeit" bezeichnet.
Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums wird das Pablo Held Trio im Laufe des Jahres 2026 mit besonderen Gästen zusammenarbeiten. Im Mai wird die herausragende britische Trompeterin Alexandra Ridout mit dabei sein, eine der spannendsten Stimmen ihrer Generation.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news

www.pabloheld.com/de

Bild: © Linghuan Zang und Alexandra Ridout


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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Dominic Jozwiak live in Wuppertal

Neue Comedy-Show: Wunden

Dominic glaubt, dass Humor mehr kann als nur unterhalten – manchmal hilft er, Dinge zu sagen, für die es sonst keine Sprache gibt. In seiner Familie wurde wenig geredet – aber viel mitgeschleppt.

Wunden ist sein Versuch, mit Humor und Ehrlichkeit auf das zu schauen, was uns prägt. Er erzählt von einem Vater, der oft nicht da war, und von den stillen Nachwirkungen seiner polnischen Herkunft – zwischen Schweigen, Stolz und Themen, über die man selten spricht. Humor wird dabei nicht zur Flucht, sondern zu einer Form von Katharsis.

Jede Show beginnt mit einem Crowdwork-Teil (Publikumsinteraktion) - einer echten Begegnung mit dem Publikum, bevor es persönlich wird.

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2391?CategoryName=Dominic-Jozwiak-live-in-Wuppertal-8.-Mai-2026

www.salonknallenfalls.de

Bild: © Alexander Kivrakidis


Eintrittspreis
EUR 30.00

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INSEL
The Silent Waltz of Shadows
INSEL Tanztheater
Samstag / 09. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Eine TanzTheater-Produktion von Francesco Vecchione
(english below)

Choreography & Direction / Francesco Vecchione
Dance & Co-Choreography / Maria Anzivino, Sophia Otto, Antonio Tello
Sound Design / Jan Van Triest
Stage Design / Francesco Vecchione
Lighting / Julio Escobar, Francesco Vecchione
Costume Design / Leandro Fabbri, Francesco Vecchione
Text / Manuela Barbato, Francesco Vecchione

The Silent Waltz of Shadows
Vor "The Many" gab es "The Shadow".
"The Silent Waltz of Shadows" kehrt zurück in die INSEL, das Haus, das schon seine Geheimnisse kennt. Der Ort, wo letzten September alles zum ersten Mal zum Leben erwachte. Die INSEL vergisst nicht.
Nur eine Nacht. Eine notwendige Rückkehr, als Teil der künstlerischen Reise, die zu "The Silent Waltz of the Many" führt.

Tritt ein in das Haus des Selbst: ein Raum aus Spiegeln, gespaltenen Identitäten und unstabilem Zugehörigkeitsgefühl. Dies ist kein Stück, das man betrachtet, sondern eine Welt, die man betritt. Eine Choreografie der Ichs, vielschichtig, widersprüchlich, ständig beobachtend und beobachtet.
In diesem dritten Kapitel von Choreograf Francesco Vecchiones fortlaufender Erkundung von Identität und dem Unbewussten wird die INSEL zum lebendigen philosophischen Labor, zum sich stets verwandelnden Haus der Spiegel. Ein Schwellenraum, in dem Identität nicht entdeckt, sondern inszeniert, befragt und geteilt wird. Wo Schatten nicht binden … sondern zu Begleiter*innen werden.
Und die INSEL hält sie alle. Jeden Schritt, jede Stille, jeden Lichtbruch. Ein makabrer und zärtlicher Hüter von Geschichten, die nie ganz enden, die sich nur verschieben, vertiefen, zurückkehren.

Wer das Stück noch nie gesehen hat: komm.
Es zeigt dir, woher wir kommen. Wer es kennt … komm zurück.
Die Schatten haben sich verschoben, seit du zuletzt hingeschaut hast. Sie haben etwas mitgebracht. Was du erinnerst … ist vielleicht nicht das, was du finden wirst.

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The Silent Waltz of Shadows
Before "The Many", there was "The Shadow".
"The Silent Waltz of Shadows" returns to Theater INSEL, the house that already knows its secrets. The space where it first came to life last September. INSEL does not forget.
One night only. A necessary return, as part of the creative journey leading to "The Silent Waltz of the Many".

Step into the house of the self: a space of mirrors, fractured identities, and unstable belonging. This is not a piece to be watched, but a world to be entered. A choreography of the selves, layered, contradictory, constantly observing and observed.
In this third chapter of choreographer Francesco Vecchione's ongoing inquiry into identity and the subconscious, INSEL becomes a living philosophical laboratory, the ever-shifting house of mirrors. A threshold space where identity is not discovered, but staged, interrogated, and shared. Where shadows do not bind… they become companions.
And INSEL holds them all. Every step, every silence, every fracture of light. A macabre and tender keeper of stories that never quite end, only shift, only deepen, only return.

If you've never seen it: come. It will show you where we come from.
If you have … come back. The shadows have shifted since you last looked. They've brought something with them. What you remember … may not be what you find.

Eine Veranstaltung der INSEL.
Co-Production / Francesco Vecchione, INSEL, ArtGarage DanceCo, with the support of Kulturbüro Wuppertal and Spaarkasse. Special thanks to Bettina Milz and the Pina Bausch Zentrum.
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www.insel.news

Bild: © Milan Nowoitnick Kampfer


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Klangkosmos NRW / Tsira Ndong Bibang Mvett Trio (Gabun)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 14. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK) und 15/5 (AK)

Ikonische Mvett Klänge und Storytelling

Tsira Ndong Bibang ist Mvett-Epensänger und Meistermusiker aus Gabun. Er gehört zur ethnischen Gruppe der Fang, die über Kamerun, Kongo, Gabun und Äquatorialguinea verstreut leben und eine gemeinsames Erbe mit den Völkern der Bulu und Beti teilen: das Mvett, ein noch heute lebendiges mündliches Epos und ikonisches Musikinstrument. Der Begriff Mvett leitet sich vom Verb avett ab, was "aufsteigen" bedeutet. Mvett offenbart eine symbolische Vorstellung vom inneren Raum des Menschen. Dieser besondere Raum besteht aus drei Hohlräumen: dem Mund-, dem Brust- und dem Bauchraum. Sie ergänzen sich und drücken eine originelle Weltsicht aus in der sich ein äußerer und innerer Raum gegenüberstehen.

Im Mai 2026 wird das Trio um den Mvett Musiker Tsira Ndong Bibang im Klangkosmos NRW zu Gast sein. Die drei Musiker sind die Hüter der Geschichten, Weissheiten und magischen Klänge der Fang aus Gabun.

Weitere Informationen zum Ensemble folgen!

Tsira Ndong Bibang - Mvett, Solo-Gesang, Storytelling
Christian Dario Ondo Ndong - Baguettes, Grelots, Chorgesang
Randy Nguema Ndong - Baguettes, Grelots, Chorgesang

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Ensemble / IFGabun


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 15. Mai 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
SONGS & ARIEN / Special Edition / Marco Lombardo trifft Annika Boos
Gastgeber: Torsten Krug
Freitag / 22. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 19/9,50 (VVK inkl. Gebühren und AK)

Die einen sind klassische Sängerinnen und Sänger, die anderen Singer-Songwriter oder spielen Jazz. SONGS & ARIEN verbindet Musik und Gespräche zu einem Abend, wie es ihn sonst nicht gibt: Arie trifft Song, Jazz trifft Kunstlied. Musikwelten begegnen sich auf Ohrenhöhe. Live, spielerisch und im Dialog mit dem Regisseur, Sänger und Autor Torsten Krug. In unserer Special Edition treffen der TV-Moderator und Singer-Songwriter Marco Lombardo und die preisgekrönte Sopranistin Annika Boos aufeinander. Die Bar ist geöffnet. Wir lauschen.

Marco Lombardo ist Journalist, (TV-)Moderator (z.B. im WDR Fernsehen), Atem- und Bewusstseins-Trainer, Männercoach, Singleiter für Heilsames Singen – und Singer-Songwriter. Mit seinen eigenen Songs hat er vor allem im Bergischen Land schon etliche Konzerte gespielt. Mit Gitarre und seiner Stimme präsentiert er selbstgeschriebene Songs, die sich um viele Themen des Lebens drehen. Oft sehr persönlich, mit Tiefgang – aber auch locker-leicht und mit Lebensfreude. Und das Publikum ist immer ein wichtiger Teil seines Programms. Mitsingen, Mitpfeifen oder Mitsummen – alles ist erwünscht.

Annika Boos ist eine preisgekrönte Sopranistin. Ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln schloss sie mit Auszeichnung ab. Von 2012 bis 2014 war sie festes Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen, seither ist sie als freischaffende Sängerin tätig.
Ihr künstlerischer Weg führte sie auf zahlreiche renommierte Bühnen, darunter die Deutsche Oper am Rhein, das Staatstheater Nürnberg und das Concertgebouw Amsterdam. Zu ihren erfolgreichen Rollen zählen unter anderem Sophie in "Der Rosenkavalier" sowie Adele in "Die Fledermaus".
Neben ihrer Bühnenarbeit ist Annika Boos auch als Aufnahmekünstlerin hervorgetreten, etwa mit der vielbeachteten Ersteinspielung von Philipp Christoph Kaysers "Scherz, List und Rache". Ein besonderer Schwerpunkt ihres Schaffens liegt im Liedgesang sowie in der zeitgenössischen Musik, für deren Interpretation sie mehrfach ausgezeichnet wurde.
Darüber hinaus ist sie engagierte Musikpädagogin und versteht Kunst stets als Form der Vermittlung und des verbindenden Dialogs. Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich auch Musical, Pop und Jazz und tritt als Songwriterin mit eigenen Kompositionen hervor.

Mit:
Annika Boss
Marco Lombardo
Igor Parfenov / Klavier
Gastgeber / Torsten Krug
Ausstattung / Sarah Prinz und Elisabeth von Blumenthal

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.annikaboos.de

Bild: © Foto: Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 19.00 / 9.50 (erm)

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INSEL
INSEL NEO Tango / Milonga & Visuals
TDJ & Visuals / Zara Gayk
INSEL Tango
Samstag / 23. Mai 2026 / 20:30 Uhr
Eintritt: 10/8 (VVK inkl. Gebühren und AK)
Organisation // Zara Gayk & Rainer Wackermann

Bei der INSEL NEO Tango Milonga wird Zara Gayk Tango, Electro-Tango, Tango Nuevo und Non-Tango erklingen lassen. Mit ihren raumumspannenden Visuals sorgt sie für die visuelle Begleitung auf unseren großen Leinwänden.

Alle Video-Visuals werden mit den Stücken der Tandas kombiniert zu sehen und zu hören sein. Wir werden neue visuelle Eindrücke mit einer einfühlsamen Musikmischung zum Genießen erleben.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/neotango/PID/3444/evl/0/CategoryID/2500?CategoryName=23.05.2026-Luna-Nord-Milonga-TDJ-Visuals-Zara-Gayk

Bild: © Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 10.00 / 8.00 (erm)

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INSEL
A Tribute to Norah Jones
Von und mit Stefanie Smailes und Stefan Walz
INSEL Konzert
Donnerstag / 28. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK) und 20/10 (AK)

Ein Best Of aus über 20 Jahren Norah Jones mit den ersten großen Hits, unbekannteren Lieblingsliedern und den neuesten Highlights, präsentiert von Stefanie Smailes und Stefan Walz!
Die Tage werden heller, wir hoffen auf lange Sommerabende mit Eiswürfeln im Glas – und was begleitet diese Hoffnung besser als die Musik von Norah Jones? Was lässt uns leichter in die Ferne träumen, und wer kann das, was wir nicht sagen können, treffender ausdrücken als Norah Jones?
Norah Jones' Songs sind wie goldenes Septemberlicht, eine Morgenbrise am Meer, ein Luftballon im Oktoberhimmel, ein Abendessen mit Kerzenschein, ein spontaner Tag am Strand, ein Frühstück mit Freunden und Trost für ein Herz in Aufruhr.
Ihre Musik macht alles ein bisschen weicher, die Gedanken etwas friedlicher und die Gefühle sanfter. Und wenn wir ihre Musik hören, fühlt es sich so an, als wären wir auf dem Weg zu einem besseren Ort.
Wer ebenfalls Lust auf diesen Weg und einen Abend voller Wärme hat, ist herzlich eingeladen, mit Stefanie Smailes und Stefan Walz in die wunderbare, lyrische Welt von Norah Jones einzutauchen.

"Bei jedem Konzert von Stefanie Smailes und Stefan Walz geht die Sonne auf." (WZ)

"Eine wunderbar unterhaltsame Darbietung - locker, witzig, emotional, mit interessanter Tiefe und absoluter musikalischer Meisterleistung!" (Wuppertaler Rundschau)

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Anna Schwartz


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Gypsy Tanz
INSEL Workshop
Samstag / 30. Mai 2026 / 11 Uhr bis 14 Uhr
Gebühr: 40

Unsere neue Kursreihe in der INSEL mit Anja Richter:
Gypsy Tanz zeichnet sich aus durch den Rhythmus der Füße, die bunten und weitschwingenden Röcke der Frauen, sowie weichen und erzählenden Armbewegungen. Er ist leidenschaftlich und expressiv. Getrieben von der Kraft des eigenen Gefühls, ist der Roma Tanz Ausdruck von Freiheit und Stolz.

Anja Richter ist Tänzerin und Tanzpädagogin mit über 20 Jahren Unterrichtserfahrung. Sie unterrichtet verschiedene Tanzstile wie Gypsy Tanz, Zeitgenössischen Tanz und Ballett, sowie Yoga und Pilates.
Ihre Ausbildung zur Gypsy Tanz Lehrerin erhielt sie in Paris bei Petia Iourtchenko. Er ist gebürtiger Roma und lebt seit 1989 in Paris, wo er mit internationalem Erfolg seine Kompanie „Romano Atmo“ gründete. Über lange Jahre hinweg entwickelte er seine einzigartige Unterrichtsmethode, um den Gypsy Tanz auch an Nicht-Roma weiter zu geben.

Kursgebühr: 40,- €
ANMELDUNG & INFOS:
Anja Richter
Tel: 015233901205
Email: anjarichter6@gmx.de

Der nächste Kurs findet am 04. Juli 2026 von 15 Uhr bis 18 Uhr statt.

Eine Veranstaltung von Anja Richter in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Anja Richter

INSEL
Das Kondensat
INSEL Jazz
Sonntag / 31. Mai 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Gebhard Ullmann // soprano / tenor saxes / looper / sampler
Oliver Potratz // electric basses / analog effects
Eric Schaefer // drums / modular synthesizer

Diese sehr besondere Band arrangiert Elemente diverser Musikstile zu etwas vollkommen Neuem. Sie macht das mit Spaß, Intellekt und scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, wozu auch elektronische Mittel als gleichberechtigte Elemente einbezogen werden. Wenn ein Stoff in einen anderen übergeht, kann ein Kondensat entstehen. Dieses hier führt zurück in die Zukunft, bringt Kopf und Beine in Bewegung.
Zusammen mit dem digitalen Instrumentarium kommen immer andere Puzzlesteine in diesem Bandorganismus zum Tragen. Das Trio spielt inzwischen auf einem Level, dass man sich intuitiv aufeinander verlassen kann. Es lustwandelt gleichermaßen souverän wie spontan auf dem gemeinsam erspielten Territorium. Vergleichen könnte man das musikalische Neuland von „Das Kondensat“ mit dem des Krautrock am Ende der sechziger Jahre. Doch träfe das nur einen Aspekt dieser Dub, Ambient, Mikrotonales, Free Jazz, Neue Musik und manches mehr integrierenden Band, weil deren Summe mehr ergibt als die einzelnen Teile. Eine Musik nämlich auf der Höhe der Zeit, die mehr will und dabei ins Offene einlädt.

"Das Kondensat ist eine der spannendsten Trioformationen, die momentan zu erleben ist." (Angela Ballhorn in Jazz’n’more)

Sven Thielmann in Fono Forum: "Die live eingespielte Mensch-Maschine-Interaktion, die seit ihrem grandiosen gleichnamigen Erstling als 'Das Kondensat' firmieren ist hoch-emotionale Überwältigungsartistik par excellance. Dynamisch rasant verbinden sich hier elektronische Spielereien homogen mit aberwitzigen Drum’n Bass Strukturen, über denen das fabelhaft angeraute Gebläse förmlich fliegt."

Concerto from Austria: "Das pocht und pulsiert, das schreit und flüstert, das knallt in die Magengrube und wird gleich darauf lyrisch zart." (5 stars)

Stereoplay: "Wenn der Free Jazz einer neuen Definition im Sinne seines Erfinders Ornette Coleman bedürfte, 'Das Kondensat' hätte sie parat."

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.gebhard-ullmann.com/projects/das-kondensat.html

Bild: © Dovile Sermokas


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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JUNI 2026

INSEL
Uptown Classics /3 – Prayer
INSEL Konzert
Freitag / 05. Juni 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 19 / 9,50 / 7

Nikolai Mintchev / Violine und musikalische Leitung
Sinfonieorchester Wuppertal

ARCANGELO CORELLI
Sonate D-Dur op. 5 Nr. 12 ›La Follia‹

TZVI AVNI
›Prayer‹ für Streichorchester

JOHANN SEBASTIAN BACH
Violinkonzert Nr.1 a-Moll BWV 1041

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Concerto Grosso D-Dur op. 6, Nr.5 HWV 323

›Prayer‹ heißt das Werk des israelischen Komponisten Tzvi Avni, der für sein »Gebet« einen innbrünstigen Streichergesang geschrieben hat, in dem auch seine intensive Beschäftigung mit der musikalischen Tradition der osteuropäischen Juden anklingt. Die Violinsonate ›La Follia‹ von Arcangelo Corelli klingt hingegen wie ein Kompendium barocker Spieltechniken, in dem das schlichte Thema zu immer neuen, virtuosen Höhepunkten geführt wird. Eines der populärsten Solokonzert überhaupt ist Johann Sebastian Bach mit seinem Violinkonzert Nr. 1 a-Moll gelungen. Und ganz ähnlich wie Bach, der ein veritabler Geiger war und das Orchester oft vom Violinpult aus geleitet hat, übernimmt auch Nikolai Mintchev, der Wuppertaler Konzertmeister, sowohl die musikalische Leitung als auch den Solopart. Zum Abschluss steht mit dem Concerto Grosso D-Dur aus Georg Friedrich Händels epochalem Opus 6 ein Werk auf dem Programm, das zu den gelungensten Beiträgen in Sachen Concerto gehört.

Tickets bei Kulturkarte: https://wuppertaler-buehnen.reservix.de/p/reservix/event/2395243

Eine Veranstaltung der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Wuppertaler Bühnen

INSEL
RUMBERO‘S & BACHATERO‘S SOCIAL
Samstag / 06. Juni 2026 / 20 Uhr

*UNSERE JUNI-PARTY*
Wie an (fast) jedem 1. Samstag im Monat!
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EUER Programm:
20 Uhr Salsa- & Bachata-Schnupperkurs für Einsteigerinnen und Anfänger mit Pasqualino
21 Uhr SHAHAB & SARA
BACHATA WORKSHOP OPEN LEVEL (Offen für alle ab AmV-Tanzniveaus!)
22 Uhr PARTYBEGINN!
ACHTUNG: Die Teilnahme am Workshop und an der Party ist für Schülerinnen und Studenten vergünstigt.
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PARTYBEGINN 22 UHR
mit
DJ SAM
DJ VILSON (Resident)
DJ ELITO
DJ Pasqualino
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WS + Party: 20 EUR
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PARKPLÄTZE
NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU
Parkplatz P1: Juliusstr. 12, (Über 200 Parkplätze). Parkplatz der Alten Glaserei auf der Nordbahntrasse. Bitte die Juliusstraße bis zum Ende durchfahren und dann rechts auf den Parkplatz abbiegen. Aussteigen, links am Marker Bahnhof an den Blumenkübeln entlang gehen, die Neue Friedrichstraße runter und dann links in die Wiesenstraße. Es sind ca 250 m zum ADA!
Parkplatz P2 (Adresse: Gathe 6), Hier könnt Ihr auf den Parkplätzen der Alten Feuerwache parken. Der Hausmeister weiß Bescheid! (ca 20 m vom ADA)
-> Unabhängig wo ihr parkt, Ladys, bieten wir Euch, wenn ihr unsere Party verlasst, einen Begleitservice zu Eurem Auto hin!

Eine Veranstaltung der Rumbero Dance School in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/salsa

www.Rumbero-Pasqualino.de

Bild: © Rumbero Dance School


Eintrittspreis
EUR 20.00 <br>Kombiticket Workshop + Party

Tickets bestellen



INSEL
Florian Weber / Solo Piano
INSEL Jazz
Sonntag / 07. Juni 2026 / 18 Uhr (EInlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Florian Weber gehört zu den herausragenden Stimmen des zeitgenössischen Jazzpianos. In seinen Solokonzerten entfaltet der Pianist, der auch Mitglied der NDR Bigband ist, eine ganz eigene Klangsprache: lyrisch, transparent und voller feiner Nuancen. Seine Musik bewegt sich zwischen Improvisation, klassischer Struktur und modernem Jazz – stets mit einem Sinn für Raum, Form und emotionale Tiefe.
"Something Else!" beschreibt ihn als „einen wahrhaft wegweisenden Pianisten“, "All About Jazz" bescheinigt ihm einen „allesverzehrenden Musikappetit“, und die Süddeutsche Zeitung lobt seinen „frischen, unverbrauchten Ton“. Dieses Lob ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Szene etablierte.
Auch seine Kooperationen mit namhaften Kolleg*innen sprechen eine deutliche Sprache: Auf der Bühne und im Studio arbeitete Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen. Neben seinen Jazzprojekten fand der Pianist immer wieder Zeit für Klassikausflüge – als Solist spielte er mit Philharmonischen Orchestern Werke von Mozart, Ravel, Gershwin und Piazzolla.
Zahlreiche Auszeichnungen belegen seine außergewöhnliche Reputation: der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb des Montreux Jazz Festival, der ECHO Jazz als „Bester Pianist national“, der Belmont-Preis sowie der WDR-Jazzpreis für Improvisation.
Ein Abend mit Florian Weber Solo ist eine Einladung, Klang als lebendigen Dialog zwischen Intuition, Stille und Ausdruck zu erleben.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news

www.florianweber.net

Bild: © Christoph Bombart


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Klangkosmos NRW / Senase Trio (Kolumbien)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 11. Juni 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK) und 15/5 (AK)

Lateinamerikanische Klanglandschaften zwischen Tradition und Erneuerung

Das kolumbianische Senase Trio ist die Formation der Geschwister Natalia, Sebastián und Sergio Castrillón, die eine faszinierende Klangreise mit Harfe, Celli und Gesang unternehmen. Sie wurden in Manizales geboren, einer Stadt in Zentralkolumbien im Departamento Caldas, die berühmt ist für den Kaffeeanbau und in Sichtweite des Vulkans Nevado del Ruiz liegt.
Inspiriert von Elementen globaler Klanglandschaften und klassischer und improvisierter Musik, spielen sie in gemeinsamer Arbeit entwickelte Originalkompositionen mit Elementen des lateinamerikanischen Folk: das Traditionelle trifft auf das Experimentelle!

Natalia ist eine vielseitige und gefragte Harfenistin, Sängerin und Komponistin, deren musikalische Wurzeln in der traditionellen lateinamerikanischen Musik sowie in der klassischen und experimentellen improvisierten Musik liegen. Sie überschreitet Genregrenzen mit ihrer ganz persönliche Spielweise, indem sie innovative, perkussive Techniken mit traditionellerem Harfenspiel kombiniert. Neben ihrem Harfenspiel ist Natalia Castrillón auch eine versierte Sängerin. Ihr Gesangsstil ist gefühlvoll und ausdrucksstark und vermittelt oft tiefe Emotionen und Geschichten durch ihre Musik. Während ihre eigenen Kompositionen Gesangslinien als Melodien verwenden, gehören auch traditionelle kolumbianische Lieder zu ihrem Repertoire, die Themen wie Liebe, Verlust und Sehnsucht sowie soziale Probleme und Geschichten über die Beziehung zwischen Mensch und Natur behandeln und die Zuhörer auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen Kolumbiens mitnehmen.

Sebastian wurde 1993 in Manizales geboren und begann sein Cellostudium im Alter von 10 Jahren mit seinem Bruder Sergio Castrillón. Er absolvierte seine musikalische Grundausbildung an der Universidad de Caldas bei Andriana Marín, Jorge Camelo und Ángela Osorio. Danach studierte er an der Universidad Nacional de Colombia unter der Leitung von Diego García, das er mit einem Master in Musik mit Schwerpunkt Cello abschloss. Er hat Meisterkurse bei Professoren aus den USA, Frankreich, Ungarn und Deutschland besucht. Er hat mehrer Jahre als Solo-Cellist des Orquesta Sinfónica de Caldas und erster Violoncellist des Orquesta Sinfónica de Caldas gespielt. 2014 reiste er mit dem Symphonieorchester des Konservatoriums der Universidad Nacional de Colombia auf Tournee nach Katalonien/ Spanien, wo er als Solist Werke von Haydn, Vivaldi, Rossini, Rachmaninoff und Schostakowitsch spielte. Seine Interessen als Cellist reichen von klassischer und zeitgenössischer akademischer Musik bis hin zu verschiedenen aktuellen Klangmanifestationen wie elektroakustischer Musik, Rock, Jazz und freier Improvisation.

Sergio ist ein auf multidisziplinäre Klangforschung spezilisierter Musiker, Komponist, Kurator und Pädagoge und eine der führenden Persönlichkeiten der experimentellen Musikszene Finnlands. In den letzten Jahren konzentrierte sich seine Arbeit auf die Zusammenarbeit in den Bereichen Klangkunst, Performance, zeitgenössischer Tanz, Theater, Poesie, Klangpoesie und bildende Kunst. Intim, ausdrucksstark, emotional, dramatisch, intuitiv, kraftvoll und einfühlsam – alles Worte, die die Bandbreite seines einzigartigen Auftrittsstils beschreiben. Seine musikalische Arbeit begann im Jahr 2000 mit der Kombination von Cello-, Kammermusik- und Improvisationskursen in Kolumbien. Aktuell arbeitet er als Dozent in der Abteilung „Globale Musik“ der Sibelius Academy (Helsinki University of the Arts), wo er die Fächer Transkulturelles Ensemblespiel und Interdisziplinäre Improvisation unterrichtet. Außerdem ist er alsTutor für künstlerische und wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Komposition, Improvisation, Performance und künstlerischer Identität für Bachelor und Master-Studierende sowie für Doktoranden tätig. Als Gastdozent hat er in den letzten Jahren an Musikinstitutionen in Europa und Südamerika unterrichtet u.a. an der Musikakademie Oslo, Estnische Akademie für Musik und Theater, Tartu Heino Eller Academy, Universität Basel, FLUSS Österreich, Universidad de Caldas, Universidad de los Andes, Universidad Javeriana, Conservatori del Liceu Barcelona, ESMUC Barcelona, Conservatorio de Gran Canaria, Lettisches Konservatorium und Jazz Academy Litauen.
2019 hat er seinen PhD an der Helsinki University abgelegt zum Thema: Neue Richtung in den Klangfarben zeitgenössischen Cello-Repertoires: Analyse von Werken kolumbianischer Komponisten von 2000 bis 2015. Darüber hinaus intensiv zum Thema 'Imperiale Geschichte -dekolonialisierter Austausch: Forschung mit und durch Musik' gearbeitet.

Das Senase Trio wird mit ihrem aktuellen Programm neuer lateinamerikanische Stücke im Klangkosmos NRW erstmals in Deutschland auftreten.

Sergio Castrillón - Präpariertes Cello, Gesang
Natalia Castrillón - Kolumbianische Folk-Hebelharfe, Gesang
Sebastián Castrillón - Cello

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Sami Mannerheimo


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Neotango Landscapes Milonga
TDJ N.N. // Visuals Zara Gayk
INSEL Tango
Samstag / 13. Juni 2026 / 20:30 Uhr
Eintritt: 10/8 (VVK inkl. Gebühren und AK)

Die Neotango Landscapes Milonga mit Bärbel Rispler und Eugen Neuloh wird wieder am zweiten Samstag des Monats auf der INSEL zu Gast sein. Zara Gayk begleitet mit ihren raumgreifenden Visuals die Tänzerinnen und Tänzer zu einer vielfältigen Musikauswahl in dieser Neolonga.
Wir freuen uns auf ein spannendes Zusammenspiel von Musik Tanz und visueller Kunst.

Eine Veranstaltung der Neotango Landscapes in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/tango

www.neotango-landscapes.com

Bild: © Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 10.00 / 8.00 (erm)

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INSEL
KUU!
INSEL Jazz
Sonntag / 14. Juni 2026 / 18 Uhr
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Jelena Kuljić – Gesang
Kalle Kalima – Gitarre, Bass
Frank Möbus – Gitarre
Christian Lillinger – Schlagzeug

Jelena Kuljić lernte den finnischen Gitarristen Kalle Kalima während der Proben für eine Theaterproduktion kennen. In den Pausen begannen die beiden, mit allem Möglichen zu experimentieren, von neuer Musik über Rock bis hin zu Jazz – und stellten fest, dass die sprichwörtliche Chemie zwischen ihnen stimmte. Dieses zufällig entstandene Duo, das bald unter dem Namen KUU! bekannt wurde, bekam bald einen breiteren Rahmen: Kuljić und Kalima holten sich mit dem Gitarristen Frank Möbus und dem Schlagzeuger Christian Lillinger ästhetisch passende Partner hinzu, die in der Lage sind, mit ihnen spontan ein breites stilistisches Spektrum abzudecken. KUU! wurde zu einer als Kollektiv organisierten und stilistisch eklektischen Band, die ohne Scheu in ihren Texten kontroverse politische Themen aufgriff. Jelena Kuljić singt mit einer Stimme aus Stahl und dunkler Schokolade. Diese Musik ist ihr eigenes Theater, hektischer moderner Noir.

Jelena Kuljić, 1976 in Serbien geboren, schloss 2008 ihr Studium im Fach Jazzgesang am Berlin Jazz Institute ab. Neben ihrer Band „Yelena K & The Love Trio“ (Double Moon Records, 2010) initiierte sie weitere Projekte wie „Y Move“ (Minor Music, 2006), „Fasil“ (ECM, 2009), „KUU!“ (shoebill music, 2014) und „Z-Country Paradise“ (Z-Paradise Records, 2015). Als Musikerin und Schauspielerin arbeitet sie an den renommiertesten Theatern Europas, darunter die Volksbühne Berlin, die Schaubühne Berlin, das Burgtheater Wien usw. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Jelena Kuljić festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.

Kalle Kalima hat Alben mit seiner Gruppe Klima Kalima und mit der Gruppe Johnny La Marama veröffentlicht. Er hat mit vielen Musikern zusammengearbeitet, darunter dem Trompeter Tomasz Stanko, dem Saxophonisten Anthony Braxton, den Bassisten Sirone und Greg Cohen, dem Gitarristen Marc Ducret, dem Komponisten Simon Stockhausen, dem Schlagzeuger Tony Allen und der Sängerin Linda Sharrock. Außerdem spielt er mit Jimi Tenor, dem finnischen Underground-Popstar.

Frank Möbus leitet die Gruppe Der Rote Bereich (ACT, Intakt) und ist Mitglied von Carlos Bica Azul (Enja, Clean Feed), Erdmann/Rohrer 4tett (Intakt), Raw Vision (Unit Records) und Wiesendanger/Möbus/Hemingway. Er hat mit Ray Anderson, Kenny Wheeler, Louis Sclavis, Mark Helias, Chris Speed, Han Bennink, John Davis, Kevin Coyne und anderen zusammengearbeitet. Seit 2006 ist er als Produzent für verschiedene Künstler tätig.

Christian Lillinger spielt im Trio Hyperactive Kid. Er leitet die Gruppe GRUND, die zwei Alben beim Label Clean Feed veröffentlicht hat. 2013 erhielt er das Kompositionsstipendium der Stadt Berlin. Er hat mit Joachim Kühn, Beat Furrer, Zeitkratzer, John Tchicai, David Liebmann, Joe Lovano, Miroslav Vitous, Tony Malaby und anderen zusammengearbeitet.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news

www.kuu-music.com

Bild: © Gregor Hohenberg


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 19. Juni 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
INSEL Tango Club Elonga & Visuals
TDJ Isabella & Iwan // Visuals / Zara Gayk
INSEL Tango
Samstag / 27. Juni 2026 / 21:00 Uhr
Eintritt: 10 (VVK inkl. Gebühren und AK)

Unter dem Motto "Alle Farben des Tango" laden Isabella & Iwan zu Ihrem INSEL Tango Club mit einer Musikauswahl von klassischen Tangos und dem Schwerpunkt auf Elektro-Tango, Tango Nuevo und Non-Tango Stücken ein.
Die vielfältige Musikauswahl garantiert eine abwechslungsreiche Tangonacht für alle Kennerinnen und Genießer. Für alle Tanzniveaus bietet die Nacht einen wunderbaren Klangkosmos für das Tanzerlebnis auf der INSEL.

Begleitet wird der Abend wieder mit den künstlerischen Visuals von Zara Gayk auf den großen Video-Leinwänden der INSEL.

Vorher findet ein zweistündiger Workshop mit jeweils eigenen Themen statt. Alle Informationen finden sich immer rechtzeitig auf der Seite im INSEL Programm.

Eine Veranstaltung der Elonga Tanzschule in Kooperation mit der INSEL.
___ www.insel.news//tango

Bild: © Iwan Harlan


Eintrittspreis
EUR 10.00

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INSEL
Sketchbook mit dem Ensemble SOL
INSEL Performance
Montag / 29. Juni 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 8/5 (VVK inkl. Gebühren) und 9/6 (AK)
Kombiticket für 02. März und 29. Juni: 12/6 (VVK inkl. Gebühren) und 14/8 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Das Ensemble SOL verbindet Musik und Tanz zu einer performativen Collage aus gemeinsamen Erinnerungen – und lädt das Publikum ein, diesen Stoff weiterzuspinnen.

Béla Bluche / Kontrabass
Djamila Polo / Tanz
Jakob Jentgens / Saxophon

"Ein Sommerabend in einem Café direkt am Fluss in Nordfrankreich, eine Schmiede mit sprühenden Funken, Bibliotheken, Scheunen, lichtdurchflutete Museen und schummrige Jazzclubs – an all diesen Orten haben wir in den letzten drei Jahren zusammen gespielt, mit Kontrabass, Saxophon und Tanz. All diese Auftritte und die Menschen, denen wir dort begegnet sind, haben uns geprägt und inspiriert. Daraus ist ein eigenes Repertoire aus Stücken, Szenen und Spielen zwischen Musik, Tanz und Performance gewachsen.
Wie hört sich das an? Warm, melodiös, aber auch mal überraschend und schräg, empathisch und facettenreich. Am Kontrabass und Saxophon loten wir die klanglichen Möglichkeiten unserer Instrumente und des Zusammenspiels aus. Melodien aus Barock, Klassik, Jazz und Pop verweben wir mit freien Improvisationen, Klangexperimenten und eigenen Kompositionen zu musikalischen Geschichten. Und wie sieht das aus? Djamila verknüpft zeitgenössischen Tanz und Schattenspiel mit den spezifischen Gegebenheiten des Raums. Im Zusammenspiel wird der Tanz zu visueller Musik und die Klänge zu hörbaren Bewegungen."

Eine Veranstaltung der INSEL. Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal.
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www.insel.news

Bild: © Ensemble


Eintrittspreis
<br><strong>Standard</strong> <br>EUR 9.00 / 6.00 (erm) <br>EUR 8.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf <br><br><strong>Kombiticket für 02. März und 29. Juni 2026</strong> <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) <br>EUR 12.00 / 6.00 (erm) im Vorverkauf

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JULI 2026

Café ADA
Literatur auf der Insel
Der Literatursalon im Café Ada
Gast: Katerina Poladjan
Gastgeber*in: Torsten Krug & Uta Atzpodien
Freitag / 03. Juli 2026 / 19:30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)
Eintritt: 12/6 (VVK inkl. Gebühren) und 14/8 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Mit intensiven Bildern setzt die preisgekrönte Autorin Katerina Poladjan in ihrem raffiniert gebauten Roman "Goldstrand" existenzielle Erfahrungen in Szene. Er liest sich "leicht, sogar heiter", so Christoph Schröder im SWR, das liege "am Tonfall, an den funkelnden Dialogen", die der sechzigjährige Regisseur Eli mit der Dottoresa, seiner Therapeutin in Rom führt. In den 1950er Jahren entstand an der bulgarischen Schwarzmeerküste ein Ferienort: Goldstrand, ein Platz an der Sonne. Hier wurde Eli gezeugt. Auf der Couch erzählt er seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert zu einer europäischen Irrfahrt wurde.
In dem Film, der den Roman eröffnet, erzählt Eli die Geschichte seines Großvaters Lew, seines Vaters Felix und seiner Tante Vera. Es sei, so Eli im Buch, kompliziert, genau das Richtige stehen zu lassen. Hier zeigt sich Katerina Poladjan als eine Meisterin im Weglassen, die ihre Arbeitsweise beim Schreiben mit der eines Malers vergleicht, da sie "mit den richtigen Konturen etwas plastisch werden lasse, was mit einem Übermaß an Details wieder verflachen würde."
Einer der Baumeister des sozialistischen Großprojekts "Goldstrand" in Bulgarien war Felix. In den 1950er Jahren entflammt für die neue Linke, kehrt Elis Mutter nach einer Nacht mit Felix schwanger nach Rom zurück. Ihr Vater, ein Mussolini-Anhänger, setzt sie vor die Tür.
"Goldstrand" ist ein Buch der hellen Utopien, ein Erzählen von Elis Leben, ein Erzählen um sein Leben. Wir freuen uns auf den Abend mit Katerina Poladjan und ihren beeindruckend klugen Roman.

"Ada" ist türkisch und heißt "Insel".
Die Gästinnen und Gäste bei "Literatur auf der Insel" sind namhafte Autor*innen aus dem In- und Ausland. Sie lesen aus ihren Büchern, erzählen von ihrem Schaffen, bringen fremde Texte und Musik mit, die ihnen wichtig sind. Nach einer Pause können Themen des Abends vertieft werden durch Fotos, Musik, einen Film oder im freien Gespräch.
Gastgeber sind der Theaterregisseur und Autor Torsten Krug und die freie Dramaturgin Dr. Uta Atzpodien. Mentor der Veranstaltung ist der Wuppertaler Schriftsteller und ehemalige Verlagsleiter Hermann Schulz.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Francesco Gattoni‬ ‭


Eintrittspreis
EUR 14.00 / 8.00 (erm) <br>EUR 12.00 / 6.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Gypsy Tanz
INSEL Workshop
Samstag / 04. Juli 2026 / 15 Uhr bis 18 Uhr
Gebühr: 40

Unsere neue Kursreihe in der INSEL mit Anja Richter:
Gypsy Tanz zeichnet sich aus durch den Rhythmus der Füße, die bunten und weitschwingenden Röcke der Frauen, sowie weichen und erzählenden Armbewegungen. Er ist leidenschaftlich und expressiv. Getrieben von der Kraft des eigenen Gefühls, ist der Roma Tanz Ausdruck von Freiheit und Stolz.

Anja Richter ist Tänzerin und Tanzpädagogin mit über 20 Jahren Unterrichtserfahrung. Sie unterrichtet verschiedene Tanzstile wie Gypsy Tanz, Zeitgenössischen Tanz und Ballett, sowie Yoga und Pilates.
Ihre Ausbildung zur Gypsy Tanz Lehrerin erhielt sie in Paris bei Petia Iourtchenko. Er ist gebürtiger Roma und lebt seit 1989 in Paris, wo er mit internationalem Erfolg seine Kompanie „Romano Atmo“ gründete. Über lange Jahre hinweg entwickelte er seine einzigartige Unterrichtsmethode, um den Gypsy Tanz auch an Nicht-Roma weiter zu geben.

Kursgebühr: 40,- €
ANMELDUNG & INFOS:
Anja Richter
Tel: 015233901205
Email: anjarichter6@gmx.de

Eine Veranstaltung von Anja Richter in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Anja Richter

INSEL
RUMBERO‘S & BACHATERO‘S SOCIAL
Samstag / 04. Juli 2026 / 20 Uhr

*UNSERE JULI-PARTY*
Wie an (fast) jedem 1. Samstag im Monat!
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EUER Programm:
20 Uhr Salsa- & Bachata-Schnupperkurs für Einsteigerinnen und Anfänger mit Pasqualino
21 Uhr IVANA & RAFAEL
SALSA WORKSHOP OPEN LEVEL (Offen für alle ab AmV-Tanzniveus!)
22 Uhr PARTYBEGINN!
ACHTUNG: Die Teilnahme am Workshop und an der Party ist für Schüler und Studentinnen vergünstigt.
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PARTYBEGINN 22 UHR
mit
DJ GENTLEMAN
DJ VILSON (Resident)
DJ ELITO
DJ Pasqualino
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WS + Party: 20 EUR
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PARKPLÄTZE
NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU
Parkplatz P1: Juliusstr. 12, (Über 200 Parkplätze). Parkplatz der Alten Glaserei auf der Nordbahntrasse. Bitte die Juliusstraße bis zum Ende durchfahren und dann rechts auf den Parkplatz abbiegen. Aussteigen, links am Marker Bahnhof an den Blumenkübeln entlang gehen, die Neue Friedrichstraße runter und dann links in die Wiesenstraße. Es sind ca 250 m zum ADA!
Parkplatz P2 (Adresse: Gathe 6), Hier könnt Ihr auf den Parkplätzen der Alten Feuerwache parken. Der Hausmeister weiß Bescheid! (ca 20 m vom ADA)
-> Unabhängig wo ihr parkt, Ladys, bieten wir Euch, wenn ihr unsere Party verlasst, einen Begleitservice zu Eurem Auto hin!

Eine Veranstaltung der Rumbero Dance School in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news/salsa

www.Rumbero-Pasqualino.de

Bild: © Rumbero Dance School


Eintrittspreis
EUR 20.00 <br>Kombiticket Workshop + Party

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INSEL
Paula Steimer Quintett / Thinkin'
INSEL Jazz
Sonntag / 05. Juli 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Paula Steimer / Saxofon
Frederik Hesse / Trompete
Philip Weyand / Klavier
Béla Bluche / Kontrabass
Jakob Görris / Schlagzeug

Das Paula Steimer Quintett bringt gleich fünf klasse Kölner Jazzmusiker*innen auf die Bühne. Mit Jakob Görris am Schlagzeug, Béla Bluche am Kontrabass, Philip Weyand am Klavier, Frederik Hesse an der Trompete und Paula Steimer am Saxofon erlebt das Publikum wunderschöne Momente der Inspiration.
Gespielt wird ein abwechslungsreiches Programm, das hauptsächlich aus Kompositionen der Bandleaderin besteht. Diese haben einen sehr nahen Bezug zu verschiedensten Situationen im Leben, die wohl jede*r schon einmal erlebt hat. So können die Zuhörer*innen während eines Konzerts mit dem Paula Steimer Quintett dieselbe Musik wahrnehmen, sich an komplett verschiedene Situationen zurückerinnern und dennoch ein starkes Gefühl der Verbundenheit haben.
Mit dem Paula Steimer Quintett erhielt die gebürtige Saarländerin im September 2024 das Carl Richard-Dörken Auftrittsstipendium, im November gewann sie mit der Band den Open Sky Wettbewerb in Wuppertal und im Dezember 2025 wurde das Quintett Teil des Young Jazz Ahead des Jazzclubs Minden.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news

www.paulasteimer.com

Bild: © Fabian Blum


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 17. Juli 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
INSEL NEO Tango / Milonga & Visuals
TDJ & Visuals / Zara Gayk
INSEL Tango
Samstag / 25. Juli 2026 / 20:30 Uhr
Eintritt: 10/8 (VVK inkl. Gebühren und AK)
Organisation // Zara Gayk & Rainer Wackermann

Bei der INSEL NEO Tango Milonga wird Zara Gayk Tango, Electro-Tango, Tango Nuevo und Non-Tango erklingen lassen. Mit ihren raumumspannenden Visuals sorgt sie für die visuelle Begleitung auf unseren großen Leinwänden.

Alle Video-Visuals werden mit den Stücken der Tandas kombiniert zu sehen und zu hören sein. Wir werden neue visuelle Eindrücke mit einer einfühlsamen Musikmischung zum Genießen erleben.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news/tango

Bild: © Zara Gayk


Eintrittspreis
EUR 10.00 / 8.00 (erm)

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AUGUST 2026

INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 21. August 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos

SEPTEMBER 2026

INSEL
Klangkosmos NRW / The Rheingans Sisters (UK)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 17. September 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Urban British Avantgarde Folk Duo aus Sheffield

Rowan Rheingans // Geige / Banjo / Tamburin / Gesang
Anna Rheingans // Geige / Tamburin / Gesang

Rowan Rheingans ist eine englische Folk-Sängerin, Musikerin und Songwriterin, die Geige und Banjo spielt. Mit ihrer Schwester Anna bildet sie das Duo "The Rheingans Sisters".
Sie wuchsen im Dorf Grindleford im Peak District von Derbyshire auf. Ihr Vater war Geigenbauer und erfand das Bansitar-Instrument, während ihre Mutter samstagmorgens einen Clogging-Club für Kinder leitete und das Eyam Folk Festival in den Derbyshire Dales organisierte.
Rowan Rheingans studierte traditionelles Geigenspiel in Schweden und Norwegen. Sie gehört neben den "The Rheingans Sisters" auch zur Folk Gruppe "Coven" (mit den englischen Musikern O’Hooley & Tidow) und spielt in dem Folk-Vokaltrio "Lady Maisery". Zweimal wurde sie mit dem BBC Radio 2 Folk Awards ausgezeichnet und erhielt 2021 den Paul Hamlyn Foundation Award for Artists. Sie lebt in Sheffield in South Yorkshire, England.

Ihre Schwester Anna Rheingans ist ebenfalls eine preisgekrönte Musikerin, Komponistin, Songwriterin und Textildesignerin. Sie spielt Violine, 5-saitiges Banjo, Tamburin à Cordes sowie Flabuta und singt. In den letzten 15 Jahren hat Anna die Musiktraditionen Schwedens, Norwegens und Südfrankreichs eingehend studiert. Sie liebt es, die verschiedenen musikalischen Traditionen zu kombinieren und zu erforschen. Sie lebt und arbeitet in Großbritannien und Frankreich und tritt Solo und mit verschiedenen Projekten regelmäßig in Großbritannien und Europa auf.

Gemeinsam singen The Rheingans Sisters auf Englisch und Französisch und lassen sich von der traditionellen Folkmusik Großbritanniens, Frankreichs, Skandinaviens und Amerikas inspirieren.
2019 feierten sie mit dem Musical "Dispatches on the Red Dress" Premiere, das sie gemeinsam mit Liam Hurley entwickelt haben. Die Show thematisiert die Jugend ihrer deutschen Großmutter im nationalsozialistischen Deutschland der 1940er Jahre. Das rote Kleid, das dem Stück seinen Titel gab, wurde für ihre Großmutter angefertigt, die es am Ende des Zweiten Weltkriegs trug. Die Show wurde mit dem Edinburgh Fringe First Award ausgezeichnet.
"The Rheingans Sisters" wurden 2019 für den BBC Radio2 Folk Awards als bestes Duo/beste Band nominiert. 2024 veröffentlichten sie ihr inzwischen fünftes Album "Start Close In", das von der Zeitung "The Guardian" zum Folk-Album des Monats gekürt und im Dezember 2024 auf Platz 2 der besten Folk-Alben des Jahres gewählt wurde. Sie gehören zu den visionärsten Acts der britischen Folk-Szene.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

www.rheinganssisters.co.uk

Bild: © Dalma Berger und Tamsin Elliot


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 18. September 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
Nick Costley-White
INSEL Jazz
Samstag / 19. September 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Nick Costley-White / guitar
Ivo Neame / piano
Phil Donkin / Double Bass
James Maddren / drums

Nick Costley-White ist einer der gefragtesten Jazzgitarristen Großbritanniens und bekannt für sein tiefes Verständnis der Jazztradition, seine virtuose Technik und seinen progressiven Ansatz bei der Improvisation. Im Laufe seiner Karriere trat er mit einigen der renommiertesten Musiker*innen Großbritanniens auf und begeisterte das Publikum in Europa, Asien und Australien.
Costley-Whites drittes Album, benannt nach dem portugiesischen Wort für "Punsch" (das Getränk), ist eine berauschende Mischung kultureller Einflüsse, die die tanzbaren Rhythmen und verspielten Melodien Brasiliens und Kubas mit der Harmonie und dem Swing des amerikanischen Jazz verbindet. Die sieben Originalstücke des Albums „Poncha“ zeigen den melodischen und sehr rhythmischen Kompositionsansatz des Gitarristen und lassen sein Quartett seine komplexen Kompositionen mit Persönlichkeit und Energie interpretieren.
Das lineare melodische Zusammenspiel, beeinflusst von Musikern wie Jacob Do Bandolim und Pixinguinha, die farbenfrohe harmonische Sensibilität von Costley-Whites Vorbildern wie Joe Henderson und die abenteuerlichen und fröhlichen Improvisationen aus allen Ecken des Ensembles werden von der reichen und verspielten Rhythmik und dem Groove Südamerikas umrahmt.
An der Seite von Costley-White spielen drei der gefragtesten Musiker Europas: Ivo Neame am Klavier, James Maddren am Schlagzeug und Phil Donkin am Kontrabass.

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.nickcostleywhite.co.uk

Bild: © Nick Costley-White


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Schumann meets Jazz: Kinderszenen
INSEL Musiksalon / Musik und mehr
Sonntag / 20. September 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Eintritt: 12/6 (VVK) und 14/8 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Joerg Kaufmann // Saxophone / Flöte
Mathias Haus // Vibrafon
Conrad Noll // Kontrabass / Cello

Ein außergewöhnliches Jazztrio nähert sich der romantischen Klangwelt Robert Schumanns auf ganz eigene Weise: Schumanns "Kinderszenen" op. 15 werden in einer kammermusikalischen Besetzung neu interpretiert – inspiriert von zeitgenössischem Jazz, und doch tief verwurzelt in der Originalsprache Schumanns. Der musikalische Ansatz ist kein Crossover im üblichen Sinne, es entsteht eine eigenständige Klangwelt, in der die Poesie der romantischen Charakterstücke für Klavier auf Elemente aus dem Jazz trifft. Dabei wird die lyrische Essenz der "Kinderszenen" bewahrt, lässt sie durch veränderte harmonische Farben, neue rhythmische Perspektiven oder freie formale Gestaltung in ein neues Licht treten.
Das Trio vereint drei Musiker mit langer Erfahrung an der Schnittstelle von klassischer Musik, freier Improvisation und modernem Jazz. Die Instrumentierung schafft dabei eine transparente, kammermusikalische Ästhetik, die die Tiefe der Vorlage respektvoll reflektiert – und zugleich offen ist für klangliche Neuentdeckungen.

Joerg Kaufmann studierte Schulmusik und Germanistik in Saarbrücken und Jazz-Saxophon und Flöte an der Musikhochschule Köln, u.a. bei Wolfgang Engstfeld, Jiggs Whigham, Axel Jungbluth, Manfred Schoof und Rainer Brüninghaus.
Es folgten zahlreiche Tourneen und Produktionen, z.B. mit Supersession, Alphonse Mouzon, Slide Hampton, Pete York, Bobby Shew, Peter Herbolzheimer, Billy Cobham, Bob Mintzer, Danny Gottlieb, Axel Fischbacher und vielen anderen.
Der Saxophonist war von 2000 bis 2008 festes Mitglied der SWR Bigband und hatte dort Gelegenheit, mit zahlreichen internationalen Stars der Bigband-Szene wie Sammy Nestico, Toshiko Akiyoshi, Bob Florence, Don Menza oder Rob Mc Connell zusammenzuarbeiten. Seit 2003 spielt Jörg Kaufmann regelmäßig mit der international bekannten Organistin Barbara Dennerlein zusammen.
Mittlerweile sind neben einer Vielzahl von Produktionen als Sideman vier CDs unter eigenem Namen erschienen.
Kaufmann arbeitete über zwanzig Jahre lang als Dozent an den Hochschulen und Universitäten in Arnhem (Niederlande), Köln und Mainz, sowie dreizehn Jahre lang als Lehrer für Musik an einer Gesamtschule in Langenfeld.
Zur Zeit ist Jörg Kaufmann wieder als Freelance-Musiker für diverse Bands unterwegs. So trat er 2023 u.a. mit der SWR Big Band, John Beasley, Magnus Lindgren, Chris Potter und Melissa Aldana für mehrere Konzerte in Dizzy´s Club in New York auf.

Mathias Haus gehört zu den vielseitigsten Jazz-Vibraphonisten unserer Zeit. 1963 geboren, lernte er als Kind zunächst Klavier und Schlagzeug. Seine Affinität zum Vibraphon erwuchs aus der logischen Verknüpfung von Klavier und Schlagwerk. Bereits mit 16 begann er in Düsseldorf, klassisches Schlagwerk zu studieren.
Nach der Produktion einer Duo CD Vibraphon/Klavier als 17-jähriger (mit Oliver Kels) lud Gary Burton ihn mit 20 nach Boston ein, um dort bei ihm Jazzvibraphon zu studieren. Zudem studierte er dort Komposition bei Hal Crook, John LaPorta und Herb Pomeroy.
Der vielfach preisgekrönte Musiker ist auf mehr als 30 CDs als Leader oder Gastmusiker zu hören. In eigenen Bands und Projekten spielte er u.a. mit dem Atom String Quartet, Jim Black, Pablo Held, Donny Mc Caslin, Christian Jacob, Vadislav Sendecki, Hugo Read, Andre Nendza und Philipp van Endert zusammen.
Konzerte und Produktionen führten ihn an die Seite von Künstlern wie Steve Swallow, Rainer Brüninghaus, Carla Bley, Wolfgang Engstfeld, Martial Solal und Rachel Z. sowie vielfachen Produktionen mit den Radio-Bigbands des HR, NDR, SWR und WDR.
Aktuell wurde Mathias Haus' Komposition "all my Life" im November 2023 vor 1700 Zuhörern in der ausverkauften Tonhalle von den Düsseldorfer Symphonikern aufgeführt.

Conrad Noll ist ein in Köln lebender Kontrabassist und Cellist. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von acht Jahren zunächst mit klassischem Cellounterricht. Seine Liebe zu den tiefen Tönen und sein Interesse am Jazz brachte ihn jedoch im 16. Lebensjahr dazu, Kontrabass zu lernen. Angefangen als Hobby, verdrängte der Bass mit zunehmenden Ambitionen das Cello. 2011 begann Conrad sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Dort hatte er unter anderem Unterricht bei Sebastian Gramss, Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid. Neugierde und Lust am Experimentieren ließen ihn schließlich das Cellospiel fortsetzen, diesmal jedoch im Jazz-Kontext. Und so folgte dem abgeschlossenem Kontrabass-Studium noch ein Bachelor im Fach „Jazz-Cello“, ebenfalls an der HfMT Köln.
Als Bandleader ist Conrad Noll u.a. mit seiner Formation „My Little Cello“ zu hören, mit der er seine Klangvorstellungen vom Cello als Melodieinstrument im Jazz umsetzt.
Sideman ist er mit beiden Instrumenten in zahlreichen Besetzungen und hat besonderen Spaß an einem weiten stilistischen Spektrum: breit gefächert von traditionellem Jazz bis hin zu frei improvisierter Musik.

Der INSEL Musiksalon, kuratiert von dem Pianisten Mark Kantorovic, belebt eine alte Idee neu. Musikerinnen und Musiker von Klassik bis Neue Musik spielen und singen auf der INSEL und erzählen von ihrer Musik. Immer sonntags. Die Bar ist geöffnet. Wir lauschen.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.joergkaufmann.com

Bild: © Susanne Diesner


Eintrittspreis
EUR 14.00 / 8.00 (erm) <br>EUR 12.00 / 6.00 (erm) im Vorverkauf

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Café ADA
Literatur auf der Insel
Der Literatursalon im Café Ada
Gast: Denis Pfabe
Gastgeber*in: Torsten Krug & Uta Atzpodien
Freitag / 25. September 2026 / 19:30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)
Eintritt: 12/6 (VVK inkl. Gebühren) und 14/8 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Infos folgen.

"Ada" ist türkisch und heißt "Insel".
Die Gästinnen und Gäste bei "Literatur auf der Insel" sind namhafte Autor*innen aus dem In- und Ausland. Sie lesen aus ihren Büchern, erzählen von ihrem Schaffen, bringen fremde Texte und Musik mit, die ihnen wichtig sind. Nach einer Pause können Themen des Abends vertieft werden durch Fotos, Musik, einen Film oder im freien Gespräch.
Gastgeber sind der Theaterregisseur und Autor Torsten Krug und die freie Dramaturgin Dr. Uta Atzpodien. Mentor der Veranstaltung ist der Wuppertaler Schriftsteller und ehemalige Verlagsleiter Hermann Schulz.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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Bild: © Allan Larsen


Eintrittspreis
EUR 14.00 / 8.00 (erm) <br>EUR 12.00 / 6.00 (erm) im Vorverkauf

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OKTOBER 2026

INSEL
Klangkosmos NRW / Selawy & Hamboz (Jordanien)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 15. Oktober 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Beduinenklänge aus der Levante

Ahmad Selawy // Klarinette / Doppelrohrflöte / Mizwad (Sackpfeife) / Gesang
Mohammad Al-Qattanani “Hamboz” // Saz / Oud

Die Beduinen sind ein integraler Bestandteil der jordanischen Gesellschaft, von denen ein Großteil der Bevölkerung abstammt. Hauptsiedlungsgebiete sind die Wüste Wadi Rum, das Gebiet um Petra und das Dana-Tal im Süden des Landes. Sie pflegen trotz zunehmender Sesshaftigkeit weitere ihre nomadischen Traditionen, Gastfreundschaft und Kultur. So wurde der Kulturraum der Beduinen in Petra und Wadi Rum 2008 als immaterielles Kulturerbe der Menschheit von der UNESCO anerkannt.

Ahmad Selawy ist ein palästinensisch-jordanischer Multi-Instrumentalist, Sänger, Komponist und Bandleader der Folk-Rock-Band "Octave" mit Wurzeln in der levantinischen Tradition. Aufgewachsen in der nordjordanischen Stadt Irbid, war er von frühester Jugend von traditioneller Musik und den Klängen der dörflichen Folk Musik umgeben. Sein Vater, ein Volksmusiker und -sänger, prägte Ahmads frühe Beziehung zur Musik. Obwohl er tief mit den Volksmusik-Traditionen verbunden war, wurde Ahmads kreative Fantasie durch einen unerwarteten Einfluss erweitert: die rockigen Soundtracks von Zeichentrickserien. Diese kraftvollen Rhythmen entfachten seine Neugier und veranlassten ihn schon als Kind, vertraute Volksmelodien instinktiv modern zu interpretieren. Da ihm nur wenige Instrumente zur Verfügung standen, experimentierte er auf Dächern mit Haushaltsgegenständen, verwandelte Alltagsgegenstände in Perkussionsinstrumente und legte so den Grundstein für seine musikalische Sprache.
Ahmad ist Autodidakt, der zunächst seine Inspiration bei Hochzeitsfesten, Dorfaufführungen und der gemeinsamen Musikpraxis mit Freunden fand. 2017 gründete er, angetrieben von dem Wunsch, traditionelle levantinische Folklore mit der emotionalen Kraft des Rock zu verbinden, das Projekt "Octave", für das er Musiker unterschiedlicher musikalischer Richtungen vereinte. Ein Wendepunkt in Ahmads musikalischer Laufbahn war sein Umzug von Irbid nach Amman. Die pulsierende Musikszene der Hauptstadt ermöglichte es ihm, sich intensiver mit Live-Auftritten und professioneller Musikalität auseinanderzusetzen. In dieser Zeit wurde er Mitglied der renommierten "Rum Band" unter der Leitung des gefeierten Komponisten Tareq Al Nasser, der sein Mentor wurde und von dem er wertvolle künstlerische Impulse erhielt. Diese Erfahrung erweiterte Ahmads musikalischen Horizont und bestärkte ihn in seinem Bestreben, Authentizität im Kontext von Innovation zu bewahren. Er spielt neben der Karinette und der Doppelrohrflöte auch die Sackpfeife mit Doppelpfeife und Aufschlagzungen Mizwad. Das Instrument stammt von den Beduinen und verbreitete sich zunächst in den Lagerplätzen der Viehnomaden, dann in den Städten. Der Name bedeutet wörtlich "Proviantbeutel" und bezeichnet den Luftsack, der aus Ziegen- oder Schafhaut hergestellt wird und die Luft speichert, die durch ein enges Anblasrohr hineingeblasen wird. Die beiden parallel verbundenen Pfeifen ohne Luftsack bilden die Hornpfeife. Ähnliche Instrumente gibt es in vielen arabischen Ländern. Oft sind die Rohre mit Brandlinien verziert und tragen zwei Kuh- oder Gazellenhörner als Schalltrichter.
Ahmad verbindet profundes Wissen über die Folk Musik seines Landes, die er mit aktuellen populären Klängen in einen gemeinschaftlichen Prozess des Erkundens und Austauschs zu einem unverwechselbaren Sound entwickelt, der die Tradition ehrt und gleichzeitig ein weltoffenes Publikum anspricht. Es gelingt ihm, verschiedene Generationen zu vereinen, längst vergessene Volkslieder wiederzubeleben und sie in einer Form zu präsentieren, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Sein Werk schlägt eine Brücke zwischen Dorf und Stadt, Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Experiment.

Mit Mohammad Al-Qattanani "Hamboz" hat er seit vielen Jahren einen musikalischen Weggefährten gefunden. Er ist Komponist und ein kreativer Musiker, der sich mit hervorragender Spieltechnik seit 2012 auf Saz und Oud spezialisiert hat. Auch er ist bekannt für die Verbindung von Tradition und Innovation, definiert die Rolle seiner Instrumente jenseits ihrer östlichen Wurzeln neu, indem er der Improvisation einen wichtigen Platz gibt. Seine Eigenkompositionen und Interpretationen des klassischen Repertoires haben emotionale Tiefe. Hamboz hat Musik für Filme, Fernsehserien und Theaterstücke komponiert, Oud unterrichtet und mit zahlreichen jordanischen Bands zusammengearbeitet. Auf seinem ersten Album – einer Reise mit Oud und Saz zu seiner eigenen musikalischen Identität, durchdringt jedes Stück eine instrumentale Geschichte, die Emotionen wie Freude, Trauer, Hoffnung und Frieden ausdrückt.

Gemeinsam erzählt das Duo Selawy & Hamboz die Geschichte der Levante mit kraftvollen, unverwechselbaren und aktuellen Beduinenklängen.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Hazboun


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
INSEL Kulturgarten 2026 / Bleibefreiheit
INSEL Nachhaltig
Freitag / 16. Oktober 2026 / 16 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei

In diesem Jahr lädt der INSEL Kulturgarten an jedem dritten Freitag im Monat dazu ein, gemeinsam „Bleibefreiheit“ zu erleben und zu gestalten. Nach der Philosophin Eva von Redecker ist wahre Freiheit die Freiheit, Zeit zu haben und an einem Ort bleiben zu können, den wir lieben. Die Natur selbst ist ein Akteur, dessen „Bleiben“ Freiheit erlebbar macht. Freiheit entspringt unserer schöpferischen Beziehung zu einer lebendigen Welt. Im INSEL Kulturgarten widmen wir uns dieser Beziehungspflege: Wenn wir gemeinsam Böden entsiegeln, schützen wir die wertvolle Rhizosphäre – jenes lebendige Geflecht des Bodenlebens, das unsere Lebensgrundlage bildet. Wir laden euch ein, mit uns unseren Garten weiter in ein „Paradies“ zu verwandeln, in dem Natur und Mensch gleichermaßen verweilen dürfen. Kommt vorbei zum Buddeln, Säen und Pflanzen!
Neben der Gartenarbeit erwarten euch kulinarische Überraschungen und jeweils um 18 Uhr ein künstlerischer Impuls – von Musik über Spoken Word bis hin zu gemeinsamen Lesungen.

Wann?
Startend am 27. März 2026, danach jeden dritten Freitag im Monat von 16:00 - 19:00 Uhr.

Wo?
INSEL Kulturgarten, Wiesenstr. 6, Wuppertal.

Team INSEL Kulturgarten
Uta Atzpodien / Michael Felstau / Franziska Hartmann
kulturgarten@insel.news

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © INSEL


Eintritt kostenlos


INSEL
KUHN FU
INSEL Jazz
Donnerstag / 22. Oktober 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK) und 16/9 (AK)

Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Christian Kühn // Gitarre / Komposition / Stimme
Sofia Salvo // Baritonsaxophon / Altsaxophon
Ziv Taubenfeld // Bassklarinette
Esat Ekincioglu // Bass
George Hadow // Drums

KUHN FU, eine multikulturelle Jazz-Rock-Psychedelia-Band, wird vom Berliner Gitarristen und Komponisten Christian Kühn geleitet. Die Band, bestehend aus einer kraftvollen Holzbläsersektion und einer treibenden Rhythmusgruppe, spielt ungewöhnliche, wunderschöne, energiegeladene und vielseitige Kompositionen. Gegründet 2012, hat KUHN FU bisher sieben Studio Alben veröffentlicht, war für den Deutschen Jazzpreis 2023 in der Kategorie "Komposition des Jahres" nominiert und tourte ausgiebig durch Europa mit über 400 Konzerten in 23 Ländern. Zappa trifft Kabarett; Surfsounds und Metal-Riffs reiten auf dem Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python als Paten dienen.
Die Bandmitglieder stammen aus der Türkei, England, Argentinien, Israel und Deutschland und leben mittlerweile über ganz Europa verstreut. Mehrmals im Jahr kommen sie als Touring Band zusammen. Momentan sind sie mit ihrem neuesten Werk GAMGUMSUPON (Berthold Records) auf Tour.

"Kuhn Fu macht seinem martialischen Namen alle Ehre. Das multikulturelle Jazz-Ensemble bringt eine enorme Energie auf die Bühne und ist zugleich eine Demonstration des wunderbaren Miteinanders in der Musik." (Süddeutsche Zeitung)
"So darf Jazz oder das Improv-Zeug heute daherkommen, wenig gekämmt und risikobereit. Wir verneigen uns." (JAZZ PODIUM Magazine / Best Albums – Top 3)
"Dieses Doppelalbum hat ein Publikum jenseits der Jazzspezialisten verdient und wenn Kuhn Fu irgendwo in ihrer Nähe live auftritt: hingehen!" (BR Kulturnacht)
"Es ist eine eigensinnige Form von Jazzrock (oder Rockjazz), zwischen Parodie und großer Ernsthaftigkeit, voller Energie und drängender Eigenwilligkeit." (JazzZeitung)

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.insel.news

www.kuhnfumusic.com

Bild: © Patrick Essex


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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NOVEMBER 2026

Negah Amiri live in Wuppertal
Freitag / 06. November 2026 / 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 25 Euro (VVK zzgl. Gebühren)

Fast eine halbe Millionen Follower*innen bei Instagram und TikTok, eigene Formate im Fernsehen, den Deutschen Comedypreis als Beste Newcomerin, ein Podcast und Auftritte vor tausenden von Menschen wie bei der 1LIVE Comedy-Nacht XXL – Negah Amiri gehört zu den gefragtesten Senkrechtstarterinnen in der deutschen Comedy-Szene.

Neues Programm: Schön laut

„Brav, leise und angepasst? Das kann ja jeder. Negah Amiri kann aber auch: „Schön laut“. Sie ist zurück mit ihrem neuen Solo-Programm und nimmt kein Blatt vor den Mund – genau das macht ihre Comedy so befreiend!

Negah spricht über Themen, bei denen andere betreten schweigen: Schönheitsdruck, Selfcare-Stress und die zwischenmenschlichen Missverständnisse im Alltag.
Ihr Leben ist ein Tanz auf dem Drahtseil mit all den Erwartungen an eine junge Frau in der heutigen Zeit. Und Negah macht das einzig Richtige: Sie verfolgt ihre eigene Agenda und macht ihr Ding!

Mit scharfem Blick, funny Bones und einem beneidenswerten Gespür für Zwischentöne verwandelt sie persönliche Erfahrungen in kluge, laute aber gleichzeitig feinfühlige Comedy.

„Schön laut“ ist eine Reise wie durch einen Hindernisparcours, bei dem kein Fettnäpfchen ausgelassen wird, kulturelle Differenzen überwunden werden und im Vollsprint mit dem klaren Ziel vor Augen: hier wird heute zusammen gelacht!

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2392?CategoryName=Negah-Amiri-live-in-Wuppertal-6.-November-2026

www.salonknallenfalls.de

Bild: © Stephan Pick


Eintrittspreis
EUR 25.00 im Vorverkauf

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INSEL
Klangkosmos NRW / Duò Lavoà Lapò (Frankreich)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 12. November 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Meister okkzitanischer Folk Musik

Damien Toumi // Gesang / Bendir
Mànu Théron // Gesang / Bendir

Damien Toumi und Mànu Théron begeben sich im Duò Lavoà Lapò mit gemeinsamer Energie und Leidenschaft auf eine Reise in die Welt der okzitanischen Vokalmusik und feiern und erwecken sie zu neuem Leben. Sie interpretieren vergessene und bekannte Klassiker aus den okzitanisch-sprachigen Regionen und schaffen fantasievolle, kraftvolle und erfrischende neue Kompositionen, die vokales und rhythmisches Zusammenspiel, enthusiastische Polyphonie und fiebrige Trancezustände vereinen. Stimme (= okzitanisch Lavoà) und Haut (= okzitanisch Lapò) sind die Saiten der Seele und der Freude!
Die Stücke stammen aus dem Korpus der "Volkslieder der Provence", aber auch aus Feldaufnahmen, Schriften und Eigenkompositionen der Musiker des Duos. Sie feiern die Wiedergeburt, das Erwachen zur belebenden Schönheit der Welt und schöpfen abwechselnd aus dem Alltäglichen oder der Spiritualität zeitloser Geschichten, um von jenem besonderen Geisteszustand zu erzählen, der die Wertschätzung des Andersseins in sich birgt. Die Grundrhythmen spiegeln den Text und die Härte des Lebens wider, die in der unglaublich farbenfrohen und organischen Volksgeschichte der okzitanisch-sprachigen Region fortbesteht.
Manu Théron und Damien Toumi sind mit allen Themen und Feinheiten des okzitanischen Repertoires, den Harmonien oder Monodie wie auch Rhythmus und Polyrhythmen sowie allen spezifischen Formen wie Tanzlieder, Wechselgesänge, Trinklieder, Tischlieder oder Tanzmelodien meisterhaft vertraut.

Damien Toumi ist Sänger, Musiker, Schauspieler und Geschichtenerzähler. Auf seinen zahlreichen Reisen, die ihn vom Libanon-Gebirge bis in die andalusischen Ebenen führten, entdeckte Toumi die okzitanische Sprache und Kultur, die er sich bald zu eigen machte. In der Tradition illustrer Vorgänger wie Massilia Sound System, Gacha Empega und Lo Còr de la Plana und in verschiedenen Projekten u.a. mit La Bande à Koustik, Tant que li Siam, Polifonic System, Piadas, Tramuntana und nun im Duò Lavoà Lapò mit Manu Theron sowie in Workshops und Kursen zur okzitanischen und mediterranen Polyphonie entwickelt Damien ein Werk, das ein breites Publikum für die okzitanische Sprache und Kultur sowie die populären Musiktraditionen des Mittelmeerraums begeistert.

Mànu Théron ist Sänger, Perkussionist, Komponist und Chorleiter und eine der treibenden Kräfte bei der Wiederbelebung populärer Vokalmusik in Frankreich, insbesondere im okzitanisch-sprachigen Raum. 25 Jahren leitet er die Gruppe Còr de la Plana und präsentiert seine okzitanischen Polyphonien auf fünf Kontinenten. Parallel dazu entwickelt er zahlreiche weitere künstlerische Projekte innerhalb der Compagnie du Lamparo. Manu Thérons Interpretationen wurzeln in der Tradition mediterraner Volkslieder und sind durch zeitgenössische französische Chansons bereichert, in denen Sprache und Rhythmus auf kraftvolle Weise verschmelzen. Als leidenschaftlicher Musiker nutzt er die Originalität seiner Interpretationen, um eine erneuerte okzitanische Kultur zu fördern, die er wie kein anderer aktuell verkörpert.

"Umwoben von den Themen Spiritualität und Freude, bricht dieses Projekt mit den Konventionen zeitgenössischer Musikproduktion und schafft ein nicht in Kategorien zu fassendes, festliches Werk." (Lucie Ponthieux Bertram für Zébuline)

Das Duò Lavoà Lapò hat das Publikum begeistert bei Konzerten im Int. Djembe-Festival Conakry (Guinea), Int. Festival für Alte Musik in Idanha a Nova (Portugal), Teatro Nuovo Pisa (Italien), Festival für polyphone Gesang in Calvi (Korsika), Teatro dell'Exfadda in San Vito dei Normanni (Italien), Les Suds à Arles Festival (Frankreich), Mare e Miniere in Portoscuso (Sardinien), Forde Festival (Norwegen, Hide & Seek Festival Brussels (Belgien) und kommt nun erstmal nach Deutschland!

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.klangkosmos-nrw.de

www.compagniedulamparo.com/fr/duo-lavoa-lapo

Bild: © Jean de Pena


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
White-Reznichenko Quintett
INSEL Jazz
Samstag / 21. November 2026 / 19:30 Uhr
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Jordan White // Gitarre / Komposition
Olga Reznichenko // Klavier / Komposition
Peter Ehwald // Saxophone / Tarogato
Jonas Westergaard // Bass
John Schröder // Schlagzeug

Der australische E-Gitarrist Jordan White und die russische Pianistin Olga Reznichenko lernten sich 2016 kennen und entwickelten sofort eine tiefe musikalische Freundschaft. Nach zahlreichen Konzerten in Deutschland, Belgien und den Niederlanden entschieden sich die beiden, eine neue Band mit drei Größen der deutschen Jazzszene zu gründen. Im Saxophonisten Peter Ehwald (Schultze-Ehwald-Rainey, Double Trouble), einem guten Freund der beiden, sowie im Multiinstrumentalisten John Schröder (Der Rote Bereich) – hier am Schlagzeug – und im Kontrabassisten Jonas Westergaard (Dell-Lillinger-Westergaard, Jakob Bro) fanden die beiden großartige Mitstreiter für ihr neues Quintett.
White und Reznichenko verbindet eine Liebe sowohl zur hochkomplexen als auch zur minimalistischen Musik – polyrhythmische, harmonisch komplexe Stücke wechseln sich mit langsamen Blues und Balladen ab. Die fünf Musiker*innen bringen dabei stark kontrastierende Persönlichkeiten, sowohl musikalisch als auch menschlich, ein. Dies verleiht der Band eine enorme Bandbreite, deren gesamtes Spektrum in den Konzerten des White-Reznichenko Quintetts zur Geltung kommt.

Ein Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.olgareznichenko.com

www.jordanwhite.de/music/white-reznichenko

Bild: © Lisa Krüger


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Filippa Gojo / Stephan Mattner // Nucleus
INSEL Jazz
Freitag / 27. November 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 14/8 (VVK inkl. Gebühren) und 16/9 (AK)

Nucleus
Filippa Gojo // vocals / kaoss pad / keys
Stephan Mattner // sopransax / computer / keys
minimal chaos music

Die Suche nach der Essenz, dem Kern der Dinge: diese Aufgabe stellten sich sowohl Sängerin Filippa Gojo als auch Saxophonist Stephan Mattner schon früh in ihrer jeweiligen musikalischen Entwicklung. So war es nur eine Frage der Zeit, dass die beiden in Köln ansässigen Musiker*innen dieses Erforschen gemeinsam fortsetzen.
Einerseits reduziert auf Stimme und Sopransaxophon, andererseits erweitert durch gezielt eingesetzte Effekte und Computer-Sounds, vereint das Duo Nucleus auch genau das: Die Reduktion auf das Wesentliche in Verbindung mit dem Abstrakten, dem nicht ganz Greifbaren. Auch die Verhältnisse der Ebenen sind in ständigem Wandel: Mal heben sich die Elemente klar voneinander ab, trennen sich unverkennbar in Begleitung und Melodie, in Elektronik und Akustik, mal verschmelzen sie ohne hörbare Trennung miteinander.

Filippa Gojo
Als ihr Jazzgesang-Studium sie an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln führte, war sie nach kurzer Zeit schon mit deutschen Jazz-Größen und renommierten Klangkörpern wie der WDR Bigband, sowie ihrem eigenen Quartett mitten im Geschehen. Weitere Inspirationen und Erfahrungen sammelte sie bei einem Auslandssemester am "Conservatorium van Amsterdam". Nach ihrem Diplomabschluss in Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln machte Filippa ihren Master ebenfalls in ihrer Wahlheimat. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem "Filippa Gojo Quartett" sowohl den Bandpreis des NEUEN DEUTSCHEN JAZZPREISES, als auch den SOLISTENPREIS. Seit 2016 ist Filippa Gojo Professorin für Jazz- und Popgesang an der Hochschule für Musik in Nürnberg.
"This music touched my soul" (Kenny Garrett)
"Und das können auch nur ganz wenige Sängerinnen: das Unsagbare dem Klang und einer äußerst differenzierten Rhythmik anvertrauen" (Hans-Jürgen Linke, FAZ)
"Filippa Gojos Stärke ist es, sich das Intuitive, Ursprüngliche bewahrt zu haben und dabei trotzdem ihre Stimme in geschulten, stilsicheren Bahnen zu bewegen." (Anja Buchmann, DLF)

Stephan Mattner
studierte an der Musikhochschule Detmold / Abteilung Dortmund klassisches Saxofon und Instrumentalpädagogik sowie Jazzsaxophon an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. Hugo Read und Matthias Nadolny. Während des Studiums besuchte er Kurse wie "Tage für neue Musik Darmstadt", war Mitglied im LandesJugendJazzOrchester NRW und lehrte als Assistenzdozent an der Musikhochschule Dortmund. Konzerte führten ihn mit den verschiedensten Formationen und Musiker*innen durch so gut wie alle Clubs und Festivals innerhalb Deutschlands sowie verschiedene Länder Europas und Australien. Beim Internationalen Jazzfestival Montreux war er Halbfinalist bei der angeschlossenen International Saxophone Competition.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Übertragungen vom WDR, MDR, BR, Deutschlandfunk. Neben verschieden Jurorentätigkeiten wie bei der Bundesbegegnung Jugend Jazzt und beim Landes-Orchesterwettbewerb NRW hält er einen Lehrauftrag für Saxofon an der Universität Siegen inne.
Er war Gast in der WDR-Big Band, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra u.a. mit Nils Wogram, Gwilym Simcock, Mark Wingfield, Joachim Ulrich, Darcy James Argue, Jürgen Friedrich, Florian Ross, Frank Rheinshagen, Marko Lackner, Christoph Eidens, Niels Klein, Nicolas Simion, Sherisse Rogers, Martin Sasse, Sabine Kühlich, Frank Wunsch, Claudius Valk, Christina Fuchs Big Band, Christian Thomé, Caroline Thons Thoneline Orchestra, Big Band Convention Köln, etc.
Stepan Mattner "gehört zu den herausragenden Solisten der deutschen Jazzszene" (Roland Spiegel, BR-Klassik)

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

Bild: © Lars Laion


Eintrittspreis
EUR 16.00 / 9.00 (erm) <br>EUR 14.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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DEZEMBER 2026

INSEL
Florian Hoefner Group
INSEL Jazz
Freitag / 04. Dezember 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 18/8 /VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Lucas Pino // ts
Florian Hoefner // p
Adrian Vedady // b
Ivanna Cuesta // dr

Jazzpianist und Komponist Florian Hoefner schöpft aus einer Vielzahl von Einflüssen. Aufgewachsen in Deutschland, ausgebildet in New York City und nun wohnhaft in Neufundland (Kanada), hat der gebürtige Nürnberger seinen eigenen Stil entwickelt – geprägt von musikalischer Vielfalt, künstlerischem Risiko und Einfallsreichtum. Der Gewinner des kanadischen Musikpreises JUNO ist in Besetzungen vom Soloprojekt bis zum Kammerorchester aktiv und hat sich als erfindungsreicher und wandlungsfähiger Künstler fest im zeitgenössischen Jazz etabliert. Die New York Times lobte ihn als „Komponist und Bandleader von einfühlsamer Entschlossenheit“, und der Downbeat bezeichnete ihn als „harmonisch waghalsigen Pianisten, der neue Klangwelten erschließt“.
Mit der Florian Hoefner Group, die seine internationale Karriere in den frühen 2010er Jahren begründete, veröffentlichte Hoefner drei Alben beim in Seattle ansässigen Label Origin Records, die weltweit hervorragende Kritiken erhielten. Das jüngste Album "Luminosity" mit dem Tenorsaxophonisten Seamus Blake wurde von der Süddeutschen Zeitung als „packend, spannend und herzerwärmend“ beschrieben.
Das Quartett blickt auf über 100 Konzerte in Nordamerika, Europa und Australien zurück, darunter ein gefeierter Auftritt beim Melbourne Jazz Festival 2019. Nach einigen Jahren, in denen sich Hoefner auf sein preisgekröntes Trio konzentriert hat, knüpft die Band nun mit einer neuen Besetzung an ihre Erfolgsgeschichte an: Der in New York lebende Tenorsaxophonist Lucas Pino zählt zu den gefragtesten Sidemen seiner Generation und ist als künstlerischer Direktor des Dave Brubeck Institute tätig. Adrian Vedady, Juno-Preisträger und einer der führenden Bassisten der kanadischen Szene, arbeitet regelmäßig mit Künstler*innen wie Ingrid Jensen, Christine Jensen und Marc Copland. Die in Boston lebende Schlagzeugerin Ivanna Cuesta aus der Dominikanischen Republik gehört zu den spannendsten jungen Stimmen ihres Instruments. Sie war Teil des Next Jazz Legacy-Programms unter der Leitung von Terri Lyne Carrington und spielte u.a. mit Aaron Parks, Esperanza Spalding und Kris Davis.
Das neue Programm präsentiert brandneue Kompositionen von Florian Hoefner – energiegeladen, melodisch prägnant und reich an kontrastreichen Klangfarben – ergänzt durch ausgewählte Highlights aus früheren Veröffentlichungen. Mit seiner Musik schlägt Hoefner eine Brücke zwischen eingefleischten Jazzfans und Hörer*innen, die erst während des Konzerts entdecken, dass Jazz eigentlich schon immer ihre Musik war.

“In den sauber durchdachten und mit reinem Herzen gefühlten Stücken entstehen schöne Stimmungsbilder, die selbst in Uptempi beim Zuhörer Sehnsüchte auslösen können.“ (Jazzthing)

“Musik, die rhythmische Raffinesse mit lyrischem Fließen vereint.” (Norddeutscher Rundfunk)

Eine Veranstaltung der INSEL. Mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich und Hildegard Nettelbeck Stiftung.
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www.florian-hoefner.com

Bild: © Ensemble


Eintrittspreis
EUR 20.00 / 10.00 (erm) <br>EUR 18.00 / 8.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Patina Records
DeepTalk by INSEL
Donnerstag / 10. Dezember 2026 / 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 20 (VVK inkl. Gebühren) und 22 (AK)

Ist es ein Label, eine Crew, ein Movement? Es ist Patina Records! Die vereinte Power von acht Charakteren direkt aus dem Pott sorgt für frischen Wind und Energie in der Szene, auf den Bühnen und im Feed. Rapskills treffen auf Ignoranz, 2000er-Deutschrap auf New Wave und Ohrwurm-Hooks auf Bars. Doch diese Bande ist mehr als nur Musik: Sie ist eine innige Freundschaft, die Bubbles zum Platzen bringt und gleichzeitig ganz Deutschrap vereint. Eine facettenreiche Konstellation, die trotz ihrer Unterschiede eine gemeinsame, langfristige Vision verfolgt – immer am Puls der Zeit, ohne ihm blind zu folgen.

In unserer neuen Reihe "DeepTalk by INSEL" holen wir Rap- und Hip-Hop-Kunst in die Bergischen Metropole Wuppertal!
"DeepTalk by INSEL" steht für Empowerment, Selbstbestimmung und Teilhabe – insbesondere für gesellschaftlich marginalisierte Menschen. Sexismus, Homophobie, Rassismus und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz. Ebenso die Verherrlichung von Gewalt, Waffen oder Drogen. – "Yes kindness, yes peace, yes equality, yes love!"

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.instagram.com/patina.records

Bild: © Patina Records


Eintrittspreis
EUR 22.00 <br>EUR 20.00 im Vorverkauf

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Ralf Senkel live in Wuppertal
Samstag / 19. Dezember 2026 / 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 28 Euro zzgl. Gebühren

Eine Type, beobachtet, sitzt und erzählt. Ein Alltagsphilosoph. Mal zum Prusten komisch, mal so punktgenau in seiner Beobachtung, dass man glaubt, im Kabarett zu sitzen.

Ralf Senkel wandert zwischen den Grenzen der Comedy und des Kabaretts und obwohl auf jeder Bühne stets sitzend, besetzt er kein Genre dauerhaft. Es liegt am Zuschauer diese Gratwanderung zu erkennen. Sprachlich und im Herzen mit einer großen Portion Rheinland ausgestattet, reist er mit Ihnen in seine kleine Welt. In seinem Dorf ist er bekannt wie ein bunter Hund, nicht nur wegen seiner unvergleichlich modischen Jacke, die er wirklich immer trägt.

Dennoch -„Stoffwechselprobleme“ hat er nach eigener Aussage nicht, auch wenn man ihm das genau deshalb nachsagt. Ralfs sogenannte „Berufsuntätigkeit“ verschafft ihm Zeit zu beobachten. Daher sind seine Geschichten mitten aus dem Alltag, mal schräg, mal ernst, dabei immer scharfsinnig
erfasst und ganz wichtig: unglaublich komisch.

Unfreiwillig komisch? „Nein, ich mache das schon freiwillig!“

Ralf Senkel ist u.a. Preisträger des Tegtmeiers Erben Publikumspreises 2023, des Dattelner- und des Kremenholler Kleinkunstpreises. Darüber hinaus ist er regelmäßiger
Gast bei den Mitternachtsspitzen im WDR Fernsehen und zu Gast in den Shows des Quatsch Comedy Clubs.

Erleben Sie den nicht mehr ganz so geheimen Geheimtipp der Comedy- und Kabarett-Szene in seinem ersten Soloprogramm –„Der hat gesessen!“

Ralf Senkel kommt, sitzt und erzählt... und nachher werden Sie sagen: „Der hat gesessen!“ - versprochen.

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2587?CategoryName=Ralf-Senkel-live-in-Wuppertal-19.-Dezember-2026

www.salonknallenfalls.de

Bild: © Olli Haas


Eintrittspreis
EUR 32.00 <br>EUR 28.00 im Vorverkauf

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Ralf Senkel live in Wuppertal
Sonntag / 20. Dezember 2026 / 18 Uhr (Einlass: 17 Uhr)
Eintritt: 28,00 Euro zzgl. Gebühren

Eine Type, beobachtet, sitzt und erzählt. Ein Alltagsphilosoph. Mal zum Prusten komisch, mal so punktgenau in seiner Beobachtung, dass man glaubt, im Kabarett zu sitzen.

Ralf Senkel wandert zwischen den Grenzen der Comedy und des Kabaretts und obwohl auf jeder Bühne stets sitzend, besetzt er kein Genre dauerhaft. Es liegt am Zuschauer diese Gratwanderung zu erkennen. Sprachlich und im Herzen mit einer großen Portion Rheinland ausgestattet, reist er mit Ihnen in seine kleine Welt. In seinem Dorf ist er bekannt wie ein bunter Hund, nicht nur wegen seiner unvergleichlich modischen Jacke, die er wirklich immer trägt.

Dennoch -„Stoffwechselprobleme“ hat er nach eigener Aussage nicht, auch wenn man ihm das genau deshalb nachsagt. Ralfs sogenannte „Berufsuntätigkeit“ verschafft ihm Zeit zu beobachten. Daher sind seine Geschichten mitten aus dem Alltag, mal schräg, mal ernst, dabei immer scharfsinnig
erfasst und ganz wichtig: unglaublich komisch.

Unfreiwillig komisch? „Nein, ich mache das schon freiwillig!“

Ralf Senkel ist u.a. Preisträger des Tegtmeiers Erben Publikumspreises 2023, des Dattelner- und des Kremenholler Kleinkunstpreises. Darüber hinaus ist er regelmäßiger
Gast bei den Mitternachtsspitzen im WDR Fernsehen und zu Gast in den Shows des Quatsch Comedy Clubs.

Erleben Sie den nicht mehr ganz so geheimen Geheimtipp der Comedy- und Kabarett-Szene in seinem ersten Soloprogramm –„Der hat gesessen!“

Ralf Senkel kommt, sitzt und erzählt... und nachher werden Sie sagen: „Der hat gesessen!“ - versprochen.

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2587?CategoryName=Ralf-Senkel-live-in-Wuppertal-19.-Dezember-2026

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Bild: © Olli Haas


Eintrittspreis
EUR 28.00 im Vorverkauf

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JANUAR 2027

INSEL
Klangkosmos NRW / Kerbez (Kirgisistan)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 21. Januar 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Folk und Epengesang vom Tian Shan und Pamir-Gebirge

Daniel Maamytov // Komuz / Oz-Komuz / Chorgesang
Dastan Birimkulov // Dobulbas / Oz-Komuz / Chorgesang
Azat Bazarbekov // Sybyzgy / Chor / Chopo Choor / Oz-Komuz / Chorgesang
Kasiyet Niyazbekova // Cello
Dinara Talantbekova // Kyl-Kyjak / Chorgesang
Daniyar Abylabek uulu // Solo Gesang (Manastschi traditioneller Epen-Sänger) / Komuz

"Kerbez" ist ein kirgisisches Folk-Ensemble, das 2024 von einer neuen Generation von Musikerinnen und Musikern gegründet wurde. Ziel des Ensembles ist es, die Vielfalt der traditionellen kirgisischen Musik auf aktuelle und künstlerisch anspruchsvolle Weise zu präsentieren. Kerbez verbindet den authentischen Klang traditioneller Instrumente mit Eigenkompositionen und innovativen Arrangements traditioneller Stücke. So findet Kerbez eine einzigartige musikalische Sprache, die Identität, kulturelles Erbe und zeitgenössische Klangkunst verbindet.
Das Repertoire von Kerbez umfasst sowohl alte, mündlich überlieferte Volksmelodien als auch Eigenkompositionen der Mitglieder. Gemeinsam bieten diese Stücke eine frische und ausdrucksstarke Interpretation der kirgisischen Musikkultur. Das Ensemble tritt regelmäßig auf internationalen Festivals und bei staatlichen Veranstaltungen auf. Kerbez sind Preisträger des internationalen Folk-Wettbewerbs Rukh Sanat 2025.
Zum Repertoire des Ensembles gehören Ausschnitte aus dem National-Epos "Manas", das sie für das Ensemble mit Respekt gegenüber der Tradition neu vertont haben und interpretieren.
Das Manas-Epos umfasst knapp 500.000 Verse und ist damit zwanzig Mal so lang wie Homers Odyssee und Ilias zusammen. Es ist das wichtigste Werk der klassischen kirgisischen Literatur sowie eines der bedeutendsten Werke der Turkvölker überhaupt. Der Ursprung ist umstritten, jedoch wird er um das 9. Jahrhundert vermutet. Seitdem wurde es über viele Generationen nur mündlich von Volkssängern, den Akynen und Manastschis in melodischen Rezitationen überliefert und erst Ende des 19. Jahrhunderts erstmals von Manastschi Sagymbai Orozbakow (1867–1930) verschriftlicht. Es wurde 2013 auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Daniel Maamytov ist ein virtuoser Komuz-Spieler mit unverwechselbarem Timbre, der traditionelle kirgisische Volkslieder interpretiert. Er unterrichtet Komuz-Spiel am Kirgisischen Nationalkonservatorium K. Moldobasanov. Daniel ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, bekannt für seine ausdrucksstarke Bühnenpräsenz und seine meisterhafte Beherrschung traditioneller Stile.
Dastan Birimkulov ist Komponist, Multiinstrumentalist und anerkannter Instrumentenbauer, spezialisiert auf kirgisische Blasinstrumente und Maultrommeln. Er gewann internationale und nationale Wettbewerbe und spielt mit der Kirgisischen Nationalphilharmonie. Dastan verbindet profunde Kenntnisse traditioneller Musik mit einem einzigartigen, schöpferischen Ansatz in Komposition und Instrumentenbau.
Azat Bazarbekov ist Multiinstrumentalist und Komponist, bekannt für seine Virtuosität auf kirgisischen Blasinstrumenten und Maultrommeln. Er gewann internationale und nationale Wettbewerbe und spielt mit dem Städtischen Folk-Ensemble Bischkek. Azat zeichnet sich durch seine technische Meisterschaft, sein tiefes Verständnis der Folk-Musik und seine zeitgenössische künstlerische Vision aus.
Daniyar Abylabek uulu ist ein traditioneller Epen-Sänger – ein Manastschi, der bekannt ist für seinen einzigartigen und farbenreichen Gesang. Er ist außerdem ein virtuoser Komuz-Spieler und Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Daniyars Darbietungen verbinden tief verwurzelte mündliche Traditionen mit ausdrucksstarker Bühnenpräsenz.
Kasiyet Niyazbekova ist die führende Cellistin im kirgisischen Sinfonieorchester, berühmt für ihre Virtuosität und ihren reichen Instrumentalklang. Sie spielt im A. Jumakhmatov-Sinfonieorchester der Kirgisischen Nationalphilharmonie. Ihr Spiel zeichnet sich durch Präzision, Klangtiefe und starken musikalischen Ausdruck aus.
Dinara Talantbekova ist eine virtuose Spielerin der Kyl-Kyjak und der Prima-Kyjak sowie Preisträgerin internationaler und nationaler Wettbewerbe. Sie tritt mit dem Folk-Ensemble „Kambarkan“ der Kirgisischen Nationalphilharmonie auf. Dinara ist bekannt für ihre ausgefeilte Musikalität und ihr tiefes Verständnis traditioneller Aufführungsstile.

Jedes Mitglied beherrscht mehrere Instrumente, wodurch das Ensemble reichhaltige Klangfarben und dynamische, vielschichtige Interpretationen schafft. Die Musikerinnen und Musiker von Kerbez bewahren und entwickeln die Traditionen, um sie im Geist der weltoffenen kirgisischen Kultur durch eine moderne, raffinierte und hochprofessionelle musikalische Sprache zu präsentieren.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Oxus Artist


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Markus Stockhausen Group / Celebrations
INSEL Jazz
Freitag / 22. Januar 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 22/12 (VVK inkl. Gebühren) und 25/15 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.

Markus Stockhausen // Flügelhorn / Tp
Jeroen van Vliet // Piano / Synthesizer
Jörg Brinkmann // Cello
Christian Thomé // Drums

Mit "Celebrations" feiert die Markus Stockhausen Group das Leben, die Musik und die Freundschaft. Mit vielfarbigen Kompositionen und spontanen Improvisationen schafft das Quartett dabei atemberaubende Klanglandschaften. Innige Momente treffen auf mitreißende Rhythmen, Groove begegnet berückend schönen Melodien. Die Musiker versprühen eine ansteckende Spielfreude, die stets auf der Suche nach dem magischen Augenblick auf der Bühne ist. Dabei hört man jeder Sekunde an, weshalb Stockhausen im spannenden Grenzbereich zwischen Jazz, Improvisation und Neuer Musik eine Klasse für sich ist. Und weshalb auch seine drei Mitstreiter als die Besten ihres Fachs gelten.

Markus Stockhausen, geb. 1957, Trompeter und Komponist, bekannt als vielseitiger Grenzgänger. 25 Jahre lang konzertierte er mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, der viele Werke für ihn schrieb. Als Trompeter konzertiert er international und komponierte u.a. für die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die London Sinfonietta, das Metropole Orkest, die Hamburger Symphoniker u.a. Seine wichtigsten musikalischen Partner sind Tara Bouman (Klarinette), Florian Weber (Klavier), Jörg Brinkmann (Cello), Jeroen van Vliet (Klavier), Christian Thomé (Drums), Ferenc Snétberger (Gitarre), Alireza Mortazavi (Santur) u.a.
2005 wurde er mit dem WDR-Jazzpreis als bester Improvisator ausgezeichnet, 2017 mit der "Silbernen Stimmgabel" und dem JTI Jazz Award, 2018 bekam er den Echo Jazz Preis, 2021 wurde er als bester Blechbläser mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Ca. 100 CD-Veröffentlichungen.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.markusstockhausen.de

Bild: © Nikolas Müller


Eintrittspreis
EUR 25.00 / 15.00 (erm) <br>EUR 22.00 / 12.00 (erm) im Vorverkauf

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INSEL
Jenny Thiele / PLATZ Akustik Tour
INSEL Konzert
Donnerstag / 28. Januar 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
Eintritt: 20 (VVK inkl. Gebühren) und 22 (AK)

Jenny Thiele hat eine der schönsten Stimmen der deutschen Indie-Szene und zaubert Abende, die nicht laut sein müssen, um lange nachzuhallen.
Mit "Platz" hat sie zuletzt ein Pop-Elektro-Album veröffentlicht, das nicht gefallen will, sondern wirkt – körperlich und emotional. Während der Live-Tour 25/26 durfte ihr Publikum einen Hybrid aus elektronischen Sounds, angereichert durch analogen Band-Sound erleben. Die akustischen Zugaben der Tour zauberten ganz besondere Momente mit angehaltenem Atem und offenen Herzen. Die Idee zur PLATZ-Akustik-Tour war geboren:
Radikal reduziert feiern Jenny Thiele am Klavier und Philipp Ullrich an der Gitarre die Freiheit des puren Musikmachens und nehmen das Publikum mit zum Anfang, zur Entstehung der Songs. Jenny Thiele ist u.a. Keyboarderin von Fortuna Ehrenfeld - eine Künstlerin, die Präsenz zur Haltung macht und Nähe zur stärksten Währung auf der Bühne.

Eine Veranstaltung der INSEL.
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www.insel.news

www.jennythiele.com

Bild: © Falko Weidner


Eintrittspreis
EUR 22.00 <br>EUR 20.00 im Vorverkauf

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FEBRUAR 2027

INSEL
Klangkosmos NRW / Lavinia Mancusi Duo (Italien)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 25. Februar 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Kraftvolle Stimme vom Tiber

Lavinia Mancusi // Gesang / Gitarre / Violine / Rahmentrommel
Mauro Menegazzi // Akkordeon

Lavinia Mancusi zählt zu den stärksten und prägnantesten Stimmen der zeitgenössischen italienischen Musikszene. Als führende Interpretin von italienischen Folk Traditionen und römischer Musik besticht sie durch eine magnetische Bühnenpräsenz, ansteckende Energie und tiefgründige Ausdruckskraft.
Seit 2019 wurde die junge römische Sängerin und Multiinstrumentalistin mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und arbeitete mit renommierten Künstlern wie Lucilla Galeazzi, Eugenio Bennato und Daniele Sepe zusammen.
2019 gehörte sie mit dem Lied "Ninú" (L. Mancusi, P. Capone, T. Caselli) zu den vier Gewinnern der 30. Ausgabe von Musicultura und gewann sowohl den "Accertain Regard"-Preis für die beste Darbietung als auch den Publikumspreis. Im selben Jahr gewann sie mit ihrem Lied "Donna Francesca" den Zonta Award für den besten Originalsong beim Lilith Festival.
2020 schrieb und inszenierte sie "Revolucionaria!", ein Musical, das dem Leben und den Kämpfen großer südamerikanischer Sängerinnen und Songwriterinnen wie Violeta Parra, Mercedes Sosa und Chavela Vargas gewidmet ist.

Lavinia Mancusi veröffentlichte 2024 ihr drittes Soloalbum "A cruda voz" – nach "Semilla" (2013) und "Semilla Vol. 2" (2018) – und präsentiert das Repertoire nun live in Begleitung ihres versierten Akkordeonisten Mauro Menegazzi auf der Bühne. Dieses kraftvolle und poetische Werk ist eine einfühlsame, tiefgründige Reflexion und Klangreise durch die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus und berührt die Seele des Lebens am Tiber.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Georgiana Acostandei


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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MÄRZ 2027

Panagiota Petridou live in Wuppertal
Freitag / 05. März 2027 / 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 28 Euro zzgl. Gebühren

Nach dem Erfolg von „Wer bremst, verliert!“ geht Deutschlands bekannteste Autoverkäuferin 2026 wieder auf Tour – und verhandelt diesmal nicht nur mit ausgebufften Gebrauchtwagenhändlern, sondern vor allem mit sich selbst. Die temperamentvolle Griechin lädt ein zu ihrem neuen Programm: „Was letzte Preis?“

Dabei geht es genauso rund wie bei einem griechischen Familienessen, es wird laut, extrem viel gegessen und viel Unangenehmes gefragt. Die Frage „Was is letzte Preis?“ stellt man sich nicht nur beim Autokauf, sondern auch nach der Inspektion nach der Geburt – wenn auf einmal Kaiserschnitt, Milchstau und ein Baby, das jede Stunde auf die Hupe drückt, gleichzeitig auf der Rechnung stehen. Da denkt man sich nur: „Hätte ich mal besser vorher ’ne Vollkasko für Mütter abgeschlossen.“

Denn wie hoch ist der zu zahlende Preis tatsächlich, wenn man mit 42 Jahren zum ersten Mal Mutter wird, während man selbstständig ist, fürs Fernsehen arbeitet, Autos verkauft, nebenbei Sport treibt und auch noch versucht, das bunte Familienleben zu managen?

Mit ihrer bekannten Mischung aus griechischem Temperament und Herz auf der Zunge erzählt Panagiota von allem, was sie ausmacht: Von der Einwanderung ihrer Eltern über den Wahnsinnsalltag im Autohaus und vor der Kamera bis hin zu Katastrophen am Wickeltisch. Ein Programm für alle! Sie brauchen keine eigenen Kinder, keine Fahrerlaubnis und es wird Ihnen niemand ein Auto verkaufen – vielleicht!

Und wer wissen will, wie Deutschlands unterhaltsamste Autoverkäuferin ihrem Kind beibringt, das Spielzeug im Sandkasten nicht einfach so rauszurücken, sondern noch den bestmöglichen Preis dabei rauszuschlagen, der sollte sich diesen Abend auf keinen Fall entgehen lassen.

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2588?CategoryName=Panagiota-Petridou-live-in-Wuppertal-5.-März-2027

www.salonknallenfalls.de


Eintrittspreis
EUR 28.00

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INSEL
Klangkosmos NRW / Lavinia Mancusi Duo (Italien)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 18. März 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Mandinka Lieder

Mamy Kanouté // Gesang
Bao Sissoko // Kora
Oumar Sall // Gitarre
Wouter Vandenabeele // Violine

Das Volk der Mandingue oder Mandinka ist eine Ethnie Westafrikas, deren Angehörige sich als Nachkommen des frühgeschichtlichen Königreiches Mali definieren, das den Transsaharahandel vom Maghreb nach Westafrika kontrollierte. Im frühen 13. Jahrhundert wurde es von Sundiata Keïta angeführt. Die Mandinka waren die führende ethnische Gruppe des Königreichs Mali. Im gleichen Jahrhundert verbreiteten sie sich vom heutigen Mali ausgehend in einem großen Reich. Sie wanderten nach dessen Zerfall nach Westen und Süden, um bessere Bedingungen für die Landwirtschaft zu finden. Heute leben die Mandinka überwiegend in Guinea, Mali, Senegal, Gambia und Ghana sowie kleinere Gruppen auch in Mauretanien, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Sierra Leone und Burkina Faso. Die Gesellschaft der Mandinka ist hierarchisch stark gegliedert. Charakteristisch ist die umfangreiche orale Griot Tradition der Mandinka. Diese jahrhundertealte Kulturform, in der Musiker und Erzählerinnen – sogenannte Griots (oder Jali) – als Bewahrer von Geschichte, Genealogie und mündlicher Überlieferung auftreten. Sie besingen wichtige Ereignisse, ehren Familien und Führungspersönlichkeiten und vermitteln durch Musik und Poesie gesellschaftliche Werte. Das Griot-Sein wird meist innerhalb einer Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Neben dem Gesang ist die Kora das zentrale Instrument der Griots.

Mamy Kanouté, mit bürgerlichem Namen Cissé Diamba Kanouté, stammt aus einer renommierten Familie von Mandinka-Griots. Sie ist Nachfahrin von Dembo Kanouté, einem angesehenen Historiker, der u.a. das Standardwerk "Histoire de l'Afrique Authentique – Tradition Orale" veröffentlicht hat, sowie von Bana Cissokho, einem berühmten "Korafola" (Kora-Spieler) – beide Cousins und im Senegal sehr bekannte Griots.
Sie war schon früh von Musik, Geschichte und Erzählkunst umgeben und erhielt eine fundierte künstlerische Ausbildung, bevor sie später das Konservatorium der Künste in Dakar besuchte.
Bereits als Kind begann sie, bei Hochzeiten, Taufen und anderen Festlichkeiten zu singen – ganz im Sinne der lebendigen Griot-Tradition. Im Alter von 14 Jahren wurde sie von Baaba Maal entdeckt, mit dem sie international als Background-Sängerin bekannt wurde und seit zwei Jahrzehnten auftritt.
Mit ihrer kraftvollen, warmen Stimme schlägt Mamy Kanouté eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, entwickelte auch eine eigene Solokarriere und führt die traditionelle Mandinka Griot-Tradition auf aktuelle Weise fort.

Ständiger Begleiter ist Bao Sissoko, selbst bekannter Mandingue-Griot und bekannt vor allem für sein raffiniertes und virtuoses Kora-Spiel. Er ist Meister auf der westafrikanischen Stegharfe und spielte mit Baaba Maal, Abu Thiam, Zap Mama, Malick Pathe Sow und Tamala zusammen.
2024 wurde Mamy Kounaté von der Philharmonie Bozar in Brüssel beauftragt, ein neues Konzertprogramm mit traditioneller Griot-Musik auf die Bühne zu bringen – gemeinsam mit Bao Sissoko an der Kora, mit ihrem exzellenten senegalesischen Gitarristen und den kühnen Arrangements des Geigers Wouter Vandenabeele. Mit diesem Programm kommt das Ensemble nun in den Klangkosmos NRW.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Ablaya Sylla


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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Keine Sorge, das ist hier nicht irgendeine Feelgoodscheiße oder so. Nein, der diesem Programm zugrundeliegende Optimismus ist hart erkämpft – den Widrigkeiten der Realität zum Trotz sozusagen. Und die daraus resultierende Show ist in all ihrem
Facettenreichtum sowohl federleicht als auch tiefgehend. Sie bewegt sich zwischen Stand-up Comedy, Musik, Freestyle-Rap und einem gewissen Lieblingsbäcker, der mal wieder zu
satirischer Hochform aufläuft.

Und weil das ganze Spektakel nicht nur für das Publikum, sondern auch den Protagonisten jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis ist, sagt Quichotte: „Der Tag kann laufen, wie er will.
Am Abend stehe ich auf der Bühne und dann bin ich auf jeden Fall... guter Dinge! Außerdem fehlt mir für Pessimismus das Geld.“

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2589?CategoryName=Quichotte-live-in-Wuppertal-19.-März-2027

Bild: © Marvin Ruppert


Eintrittspreis
EUR 24.50 im Vorverkauf

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APRIL 2027

INSEL
Klangkosmos NRW / Ernesto Hermoza y Maria Elena Pacheco (Peru)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 15. April 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Afro-peruanische Musik & Criolla

Maria Elena Pacheco // Violine
Ernesto Hermoza // Gitarre

Maria Elena Pacheco y Ernesto Hermoza sind virtuose Musiker, die eine Leidenschaft für die traditionellen Rhythmen Perus und deren spirituelle Bedeutung hegen. Das Duo hat bei ausgedehnten Tourneen in Peru, Europa, Argentinien und Kolumbien gespielt. Ihr Repertoire umfasst zwei wichtige Stilrichtungen peruanischer Musik: Criolla und afro-peruanische Musik.
In vielen Teilen der Welt wird peruanische Musik oft mit der Kultur der indigenen Andenvölker in Verbindung gebracht. In der Hauptstadt Lima und der vorgelagerten Hafenstadt Callao lebt jedoch fast ein Drittel der Bevölkerung Perus, und dieses urbane Umfeld ist wichtiger Motor für die Kreolisierung der heutigen peruanischen Bevölkerung, die sich in der "Cultura Criolla" (die kreolische Kultur) ausdrückt. Dazu gehören Musik, Tanz und landestypische Gerichte genauso wie religiöse und weltliche Feste. Sie ist das Synonym für die eigene Identität und reicher Schatz an musikalischen Themen.
Eine andere Quelle der peruanischen Musik ist verbunden mit den Nachfahren afrikanischen Sklaven, die in das spanische Vizekönigreich verschleppt wurden. Sie stellen heute im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur eine verschwindend kleine Minderheit dar, haben jedoch einen großen Anteil an der Entstehung und Entwicklung der Musikkultur des Landes. Die sogenannten "Afroperuanos" (Mulatten, Zambos und Schwarze) leben hauptsächlich in zumeist vom Bergbau geprägten Ansiedlungen entlang der gesamten Pazifikküste. Unter den dortigen Bedingungen entwickelten sie ihre eigenständige, sich auf afrikanische Wurzeln gründende Musikkultur. Eine Praxis puristischer "afroperuanischer" Kultur existiert heutzutage nicht mehr. Es gibt nur noch einige wenige Bräuche, die zumeist verbunden sind mit katholischen Feiertagen wie in der Weihnachtszeit "La Danza de los Negritos" (Tanz der Heidenkinder) oder "Son de los Diablos" (Klang der Teufel), der während der Feierlichkeiten zum Fest "Corpus Christi" (Fronleichnam) aber auch während des Karnevals praktiziert wird. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts blühte die "Cultura Negra" wieder auf und war verbunden mit dem politischen Kampf für die Anerkennung der afroperuanischen Identität.

Maria Elena Pacheco erhielt Ihren ersten Violinunterricht von Ruth Sereque, Yolanda Kromberger und Enrique Costa. Ihr Studium absolvierte sie bei Professor Lukas David an der Musikhochschule Detmold in Deutschland. Sie spielte als Mitglied des Tibor Varga Kammerorchesters in Detmold und dann für acht Jahre in der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.
Zurück in Peru nahm sie den Posten als Stimmführerin der zweiten Geigen des Orquesta Sinfonica Nacional (OSN) an. Seit dem tritt sie als Solistin mit dem OSN auf, wie auch mit anderen peruanischen Orchestern wie dem Orquesta Ciudad de los Reyes, dem Orquesta Nacional de Trujillo und dem Orquesta de Piura. Sie ist zudem als Dozentin der Universidad Peruana de Ciencias Aplicadas und der Universidad San Ignacio de Loyala tätig.
Regelmäßig widmet sie sich auch der Kammermusik, hat an zahlreichen internationalen Festivals in Lateinamerika und als Mitglied des James Last Orchesters über 30 Jahre regelmäßig an Tourneen in Europa teilgenommen. Seit vielen Jahren begleitet sie die berühmte afro-peruanische Sängerin Susana Baca auf Tourneen rund um die Welt.
Sie hat die Solo CD "Nueva Sangre" mit Violinen-Musik aus den Anden aufgenommen und mit dem Gitarristen Ernesto Hermoza zwei CDs produziert: "Con Garbo y Picardia" und "Que lisura", mit afro-peruanischen Musik von der Küste für Violine und Gitarre.

Ernesto Hermoza begann seine musikalische Karriere 1991 als Autodidakt. In seinen von Leidenschaft geprägten Kompositionen mischt er Elemente von Jazz, Flamenco und Musik aus peruanischen Küstenregionen.
Er komponierte und interpretierte die erste peruanische Flamenco-Symphonie. Die wichtigsten Flamenco-Schulen Perus stehen heute unter seiner Leitung und Verantwortung. Zudem wirkt er als Dirigent und Arrangeur für Cecilia Bracamonte und ihr Orchester.
Er arbeitete mit vielen weiteren Künstlern der peruanischen und internationalen Musikszene zusammen, wie Joaquin Sabina, Jorge Drexler, Eva Ayllon, Pedro Suarez-Vertiz, Micky Gonzales, Jean Pierre Magnet, Lucho Quequezana. Er trat bei zahlreichen Gitarrenfestivals in Peru auf und stand mit renommierten internationalen Künstler*innen auf der Bühne, u.a. mit Quincy Jones, Ralph Towner, Frank Bungarten, Marco Pereira und Diego El Cigala. Seit 2009 reist er mit der Sängerin Susana Baca auf Tourneen rund um den Globus.
Er erhielt drei Latin Grammy Nominierungen und eine Goldene Schallplatte. Bisher spielte er die Alben "Vivencias", "Entre dos Mares", "Herencia Flamenca", "Puerta del Sol" ein und gemeinsam mit Maria Elena Pacheco "Con Garbo y Picardia" und "Que lisura!" sowie 2025 "Alma Jacarandosa" – eine CD mit kreolischer Musik für Violine und Gitarre.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

Bild: © Hermoza


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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Anny Hartmann live in Wuppertal
Freitag / 17. April 2027 / 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 26,50 zzgl. Gebühren

Anny Hartmann geht 2027 mit neuem Programm auf Tour! Natürlich nimmt die pazifistische Schnellzungenwaffe wieder derzeitige Hetze und politische Miseren unter die Lupe. Daneben gibt es Texte aus erfolgreichen 25 Jahren, die ihre Aktualität keineswegs eingebüßt haben!

Auch in ihrem Jubiläumsprogramm regt Hartmann mit ihren Beiträgen zum Nachdenken an und dennoch gibt es viel zu lachen. So muss Kabarett sein - so versteht sich UnterHALTUNG.

Oder wie Volker Pispers es formuliert: "Anny Hartmann hat verstanden, dass man, um Unterhaltung zu machen, nicht nur Humor braucht, sondern vor allem eine Haltung. Außerdem besitzt sie als Diplomvolkswirtin auch noch Hirn. Sie vereint in Ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor, Hirn. Das sollten Sie sich angucken!“

„Immer wenn ich das Glück hatte Anny Hartmann zu begegnen, mit ihr aufzutreten, war ich begeistert von ihrer Präsenz, ihrer Klugheit, ihrem Witz und ihrer politischen Klarheit. Anny ist für mich die legitime Nachfolgerin des unvergesslichen Dieter Hildebrandt.“ – Konstantin Wecker

___ www.insel.news/Programm/INSEL-Comedy-Kabarett/PID/2730/evl/0/CategoryID/2590?CategoryName=Anny-Hartmann-Das-Beste-aus-25-Jahren-17.-April-2027

www.salonknallenfalls.de

Bild: © K.u.L.T.u.S.- Agentur


Eintrittspreis
EUR 26.50 im Vorverkauf

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JUNI 2027

INSEL
Klangkosmos NRW / Matheus Donato Trio (Brasilien)
Schwebeklang auf der INSEL
Donnerstag / 10. Juni 2027 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 13/5 (VVK inkl. Gebühren) und 15/5 (AK)

Virtuos-magische Cavaquinho

Matheus Donato // sechssaitige Cavaquinho / Gesang
Darcy Gomes // Kontrabass
Mauricio Melo // Perkussion

Matheus Donato ist ein wahrer Magier und Virtuose auf der sechssaitigen Cavaquinho sowie Komponist. Er verleiht dem Cavaquinho mit großer Reife und Respekt eine unverwechselbare und mit äußerster künstlerischer Sorgfalt interpretierte Note. Als weltoffener Künstler der jungen brasilianischen Generation nähert er sich dem immensen kulturellen Erbe des Landes mit Neugier und Weltoffenheit, um ihm neues Leben einzuhauchen. Er definiert die Möglichkeiten des Instruments neu und schlägt eine einzigartige Brücke zwischen den traditionellen Rhythmen Brasiliens und zeitgenössischen musikalischen Ausdrucksformen. Und da Brasilien seit jeher ein Schmelztiegel verschiedenster musikalischer Stile ist, integriert Matheus diese Einflüsse in seine Interpretationen, macht sie zu einer Quelle der Kreativität. Er ist begeistert von der Volksmusik – vom traditionellen Choro und Samba bis hin zu den neuen Instrumentalklängen, die durch die imaginären Ecken der brasilianischen Hauptstadt Brasilia, seiner Geburtsstadt erklingen. Er begegnet anderen Kulturen unvoreingenommen und teilt seine Leidenschaft zur Musik. All das prägt sein Spiel auf der sechssaitiges Cavaquinho, eine einzigartige Adaption dieses portugiesisch-brasilianischen Instruments, das ihm seit seinem zwölften Lebensjahr ans Herz gewachsen ist.
Von 2015 bis 2020 trat er auf verschiedenen Bühnen, Festivals und im Studio auf und bereicherte sein musikalisches Spektrum durch Begegnungen mit unterschiedlichsten Künstler*innen und Projekten. Als charismatischer Leiter seines Trios verfolgt er eine ambitionierte musikalische Reise, bei der Tradition und Moderne auf natürliche Weise aufeinandertreffen. Als Komponist und Arrangeur arbeitete er mit so unterschiedlichen Künstler*innen wie Yamandu Costa, Baptiste Herbin und Alexis Cárdenas zusammen und bewies dabei eine seltene Vielseitigkeit, die ihm schnell Anerkennung in der Musikszene einbrachte. 2025 wurde sein Trio Album für dem Grammy mominiert. Seine Kompositionen, die für ihre Originalität und Authentizität gelobt werden, öffneten ihm die Türen zu renommierten Konzerthäusern weltweit. Diese Erfahrungen beflügelten seine Neugier und Kreativität und prägten seine Vision von Musik, wie sie sein sollte: grenzenlos!
Ein Künstler, den man unbedingt entdecken sollte.

Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.
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www.insel.news

www.klangkosmos-nrw.de

www.matheusdonato.com

Bild: © Kevin Seddiki


Eintrittspreis
EUR 15.00 / 5.00 (erm) <br>EUR 13.00 / 5.00 (erm) im Vorverkauf

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