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INSEL SCHAUSPIEL

Die menschliche Stimme

Einakter von Jean Cocteau – Übersetzung: Barbara Engelhardt

Schauspiel: Petra Koßmann – Regie & Bühnenkonzeption Beate Rüter

Samstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr / Sonntag, 1. November, 18.00 Uhr

Eintritt: 14 Euro / ermäßigt 7 Euro

Die menschliche Stimme

Ein letztes Telefonat und die Zuschauer sind Zeugen.

Wir hören eine Stimme, hin- und hergerissen zwischen dem Bemühen stark zu sein und Verzweiflung, zwischen scheinbarer Gleichgültigkeit und Gefühlsausbrüchen. Eine Stimme, die fleht, schmeichelt, droht, kokettiert, verachtet, verbirgt, täuscht, lügt und doch alles offenbart.

Der Einakter „Die menschliche Stimme" (1933) gehört zu Cocteaus berühmtesten Bühnenwerken und wurde unter dem Originaltitel „La Voix Humaine“ 1930 in Paris uraufgeführt. Eine Frau führt ein (voraussichtlich) letztes Telefongespräch mit ihrem Geliebten, der sie verlassen hat. Gleichzeitig assoziiert der Zuschauer aus den Schweigemomenten und ihren Reaktionen eine Vorstellung von der Person am Ende der Leitung, die nicht nur Täter ist, sondern auch Opfer. Die Frage nach Sieger oder Verlierer kann nicht beantwortet werden. Abhängigkeit und Souveranität, Stärke und Schwäche, Macht und Ohnmacht wechseln sich ab.

Es ist die Geschichte einer Trennung, die gleichzeitig die Themen Abhängigkeit, Einsamkeit und Vergänglichkeit thematisiert.

Das Telefon ist nicht nur Medium, sondern Symbol für Kontaktsuche, Vereinsamung und Abhängigkeit eines Menschen. Wie sehr dies auch heute noch gelten kann, ist für viele von uns in Corona-Zeiten erstmals wieder schmerzhaft spürbar geworden. Wir sind zwar rund um die Uhr über das Funknetz verbunden, doch ohne ein Gegenüber, das uns wirklich versteht, nützt die ganze Technik nichts. „Es gibt nichts, das mehr Orakel sein könnte, als das Telefon“ hat Cocteau 1930 gesagt. Skype und Videoanrufe können das lebendige Gegenüber nicht wirklich ersetzen. Im Stück sieht der Zuschauer einem Menschen dabei zu, mit einer ihn bis ins Innerste treffenden Krise umzugehen, sich dabei zu verlieren bzw. neu zu erfinden.

Stückdauer: ca. 50 Minuten

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Kurzbiographie: Petra Koßmann

  • Seit 1992: freie Theaterschauspielerin. Davon bis 2001 als festes Ensemblemitglied im TIC Theater in Wuppertal Cronenberg.
  • 2002: Bühnenreifeprüfung und Aufnahme in der Zentrale für Bühne für Fernsehen Köln.
  • Seit 2002: freie Theaterproduktionen mit unterschiedlichen Regisseur*innen

Solorollen in:

  • Fräulein Else von Arthur Schnitzler in der Regie von Dieter Reible
  • Camille Claudel. Bildhauerin in aller Ewigkeit! Uraufführung in der Regie von Beate Rüter
  • Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt in der Regie von Beate Rüter

und diverse Hauptrollen (hier ein Auszug):

  • Blanche in Endstation Sehnsucht von Tennesse Williams< li/>
  • Evita Peron von Copi
  • Lady Milford in Kabale und Liebe von Friedrich Schiller
  • Solange in Die Zofen von Jean Genet
  • Iphigenie in Iphigenie auf Tauris von Wolfgang Goethe (als Zweipersonenstück)
  • Emmi in Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer
  • Teilnahme an verschiedenen Lesungen, z.B. für das Theater Anderwelten und der Else-Lasker-Schüler Gesellschaft

Kurzbiographie: Beate Rüter

Beate Rüter ist Schauspielerin, Regisseurin und zertifizierte Theaterpädagogin (Bundesverband Theaterpädagogik) aus Wuppertal. Seit ca. 15 Jahren erarbeitet sie kontinuierlich Theaterstücke nach dramatischen Vorlagen oder zu bestimmten Themen oder Personen. Mit ihrem Jugendensemble aus Remscheid hat sie zahlreiche Theaterpreise gewonnen und wurde zu regionalen und überregionalen Theaterfestivals eingeladen (u.a. MAULHELDEN in NRW, Schultheater der Länder in Schwerin, Theatertreffen der Jugend in Berlin).

Sie entwickelte Stücke zu Camille Claudel (2008/2010) und Helene Stöcker (2019), die in Wuppertal aufgeführt wurden. Sie arbeitet sowohl als freie Regisseurin und Schauspielerin als auch im Auftrag des TiC-Theaters und des Kinder- und Jugendtheaters, Wuppertal. Ihre letzten Inszenierungen sind: „Herr Mautz“ von Sybille Berg mit dem Ensemble Courageux (Premiere: 13. Dezember 2019), sowie das Stück „Zwei Monster. Du hast angefangen! Nein, Du!“ nach dem Bilderbuch von David McKee (Kinder- und Jugendtheater Wuppertal: Premiere am 7. März 2020).

Zuletzt spielte sie in Ferdinand von Schierachs „Terror“ und Edward Albee „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ im TiC-Theater und in dem von ihr entwickelten Soloabend „Zwischen den Stühlen: Helene Stöcker“.

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FÖRDERER

Stadt Wuppertal / Kulturbüro

VORSITZENDE

Torsten Krug, Birte Fritsch

Beide sind einzeln vertretungsbefugt und bilden laut § 26 BGB den Vorstand des Vereins.

Christian Koch – Kassenwart

VORSTAND

Uta Atzpodien, Zara Gayk, Silvia Munón López, Ricardo Viviani

Vereinsregister
Amtsgericht Wuppertal: VR 3113

Finanzamt Wuppertal-Elberfeld: 132/5901/5406

 

 

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